
Vor 86 Zuschauern in Dachwig entschieden vor allem Effizienz und Durchschlagskraft der Hausherren eine Partie, in der die Gäste erst spät wirklich gefährlich wurden.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielbild. Die Fahner Höhe verwaltete die Führung souverän, während Gera-Westvororte zwar engagiert auftrat, aber im letzten Drittel die nötige Präzision vermissen ließ. Ein strammer Schuss von Eichberger strich knapp am Tor vorbei, weitere Abschlüsse aus der Distanz blieben ungefährlich. Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Partie, vieles spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Dennoch sorgte der Gastgeber mit einem weiteren Standard für die Vorentscheidung: In der 75. Minute setzte sich Kapitän Arthur Machts nach einer Hereingabe im Luftduell durch und köpfte zum 3:0 ein. In der Schlussphase bäumten sich die Gäste noch einmal auf und hatten ihre beste Szene des Spiels: Zunächst wurde ein Schuss von Tim Richter spektakulär auf der Linie geklärt, den Nachschuss setzte Markus Klotz an die Latte, ehe auch der dritte Versuch in höchster Not geblockt wurde – eine Szene, die den Spielverlauf noch einmal kurz auf den Kopf zu stellen drohte. Dennoch blieb es bei der klaren Führung, auch wenn Gera-Westvororte in der Nachspielzeit noch zum Ehrentreffer kam: Tom Eichberger nahm den Ball aus der Drehung und traf flach ins linke Eck zum 3:1-Endstand (90.+1).
Fazit: So stand am Ende ein verdienter Sieg für den FC An der Fahner Höhe, der seine Chancen konsequenter nutzte und über weite Strecken die Kontrolle behielt, während der TSV Gera-Westvororte erst spät zu zwingenden Offensivaktionen kam.