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Allgemeines

Fäuster nach Punkt gegen Hohkeppel „unfassbar stolz“

Am Sonntagnachmittag holte der FC Wegberg-Beeck ein 1:1 beim SV Eintracht Hohkeppel zum Auftakt der Mittelrheinliga-Saison. Wie Trainer Danny Fäuster die Partie einordnet und womit er besonders zufrieden war.

von RP / Frederik Schlößer · 01.09.2026, 17:50 Uhr · 0 Leser
Beeck jubelte über den Führungstreffer
Beeck jubelte über den Führungstreffer – Foto: Michael Schnieders

Der Punktgewinn bei einem der Aufstiegsfavoriten in der Mittelrheinliga war für den FC Wegberg-Beeck am Sonntagnachmittag ein gelungener Einstand in die Spielzeit 2026/27. Beim SV Eintracht Hohkeppel setzte es am Sonntagnachmittag ein 1:1, nachdem die Partie über weite Strecken offenblieb. Es war gleichzeitig das erste Ligaspiel für Beecks neuen Trainer Danny Fäuster, der von der Seitenlinie aus gemeinsam mit seinem Trainerteam eine gute Leistung seiner Mannschaft sah.

„Ich muss sagen, dass ich unfassbar stolz auf die Jungs bin, weil sie den Plan von der ersten Minute an umgesetzt und mit welcher Intensität sie gespielt haben. Am Ende haben sie dann auch verdient – meiner Meinung nach – einen Punkt bei einem der Topfavoriten der Liga mitgenommen“, gab sich Fäuster nach der Partie mehr als zufrieden. Vor der Aufstellung stand dabei ein ebenso großes Fragezeichen wie vor dem generellen Abschneiden der Kleeblätter in der neuen Saison.

Einige Wechsel in der Startelf

Neuzugang Timo Agaltsev fehlte auch am Sonntag nach wie vor verletzt; dasselbe galt für Yahia Selim, Niklas Kampa, Alessio Tafa und Cem Dag. Zusätzlich wechselte Fäuster im Vergleich zum 3:0-Pokalerfolg beim SV Frauenberg gleich dreimal und brachte unter anderem Neuzugang Argjend Pacolli anstelle von Benedikt Bulla in der Abwehr. Sein Pflichtspieldebüt im Trikot des FC feierte auch Torhüter Oleksandr Kuzub, der sich anders als im Pokal gegen Tim Seidenfaden durchgesetzt hatte.

Als dritte Änderung begann Neuzugang Oliver Ploch in der Defensive. Neben ihm setzte Fäuster auf die bekannten Leistungsträger Elias Khadraoui und Paul Daniels. Aus der U19 von Alemannia Aachen gekommen, startete Salim Chekrouni im Mittelfeld gemeinsam mit Nico Czichi und Niklas Fensky, der bereits in seine fünfte Saison als Spieler des FC geht. Kapitän Merlin Schlosser, Neuzugang Lukas Stradza, der zuletzt angeschlagen gefehlt hatte, sowie Beecks neuer Stoßstürmer Mehmet Yilmaz komplettierten die erste Elf der Ligasaison.

Beecks Führung hält nur kurz

Die erste Chance der Partie gehörte allerdings den Gastgebern. Allein vor Kuzub scheiterte Ronay Arabaci (15.), nur zwei Minuten später traf Vladislav Fadeev den Beecker Innenpfosten per Freistoß. Das erste Mal meldeten sich die Kleeblätter zwei Minuten später durch Stradza, der an Hohkeppels Keeper Justin Strauch scheiterte. Danach machten die Gäste Dampf. Yilmaz hatte gleich zwei Chancen nach 20 beziehungsweise 25 Minuten, beide Male ließ er sie jedoch liegen.

Dafür besorgte Czichi wenig später die Führung. Nach einer Balleroberung von Stradza leitete dieser den Ball zu Khadraoui weiter, der Czichi unmittelbar vor dem Tor bediente (33.). Allerdings hielt die Beecker Freude nur kurz: Nach dem darauffolgenden Anstoß erreichte ein langer Ball Hohkeppels Rudolf Gonzalez. Der Verteidiger fackelte nicht lange, setzte zum Schuss an und versenkte den Ball zum direkten Ausgleich (35.). Kurz vor der Pause hatte Arabaci das 2:1 für die Gastgeber auf dem Fuß, doch er verzog erneut (44.).

„Ich persönlich finde, dass wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Wir hatten einige gute Einschussmöglichkeiten, gehen dann auch in Führung, kassieren aber mit dem Anstoß direkt den Ausgleich. Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt, hätten die Führung gerne länger gehalten – im Optimalfall über die gesamte Spielzeit“, sagte Fäuster. Nach dem Seitenwechsel geschah dafür lange Zeit wenig, erst in der 73. Minute hätte Hohkeppel beinahe durch Mike Owusu zugeschlagen, doch konnte der Ball noch auf der Linie geklärt werden.

So konzentrierte sich der FC zum Schluss auf das Verteidigen und brachte schließlich das 1:1 über die Zeit. „In der zweiten Hälfte lag ein leichtes Übergewicht bei Hohkeppel. Wir haben es etwas verpasst, wie in Halbzeit eins eigene Ballbesitzphasen zu haben, dementsprechend mussten wir viele Meter gegen den Ball machen. Wir haben uns am Ende aber in alles reingeworfen und uns somit den Punkt absolut verdient“, gab sich Fäuster zufrieden. Auf dieser Leistung können die Beecker angesichts der kommenden Wochen aufbauen. Am Sonntag empfangen die Kleeblätter Fortuna Köln II zum ersten Heimspiel der Saison im Beecker Waldstadion.