
Der TSV Geiselbullach kassierte gegen Gilching zwei späte Gegentore. Trotz Anschlusstreffer blieb der Ausgleich aus.
Lange Zeit sah es nach einer leistungsgerechten Nullnummer zwischen dem TSV Geiselbullach und dem TSV Gilching aus. Doch in der Schlussphase des Spiels gaben die Hausherren dieses doch noch aus der Hand.
„Das ist extrem bitter“, meinte Bullachs Spielertrainer Stefan Held. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Mein Team hat eine engagierte Leistung gezeigt, leider haben wir uns erneut nicht belohnen können.“
In der Tabelle verharren die Kicker aus dem Olchinger Norden nach der dritten Niederlage im vierten Spiel im Kalenderjahr 2026 weiter auf einem Abstiegsrelegationsplatz. Die siegreichen Gäste behaupten ihren dritten Tabellenplatz und dürfen weiter auf den Aufstieg in die Landesliga hoffen.
Es war ein intensives Spiel, was sich Geiselbullach und Gilching boten. Um jeden Zentimeter Rasen wurde gekämpft. Nahezu über die gesamte Spieldauer fand das Geschehen allerdings zwischen den Strafräumen statt. In der ersten Spielhälfte gab es hüben wie drüben zwei Halbchancen.
Nach Wiederanpfiff des souveränen Schiedsrichters Silas Kempf (FC Bayern München) neutralisierten sich beide Teams weiterhin. Die Treffer fielen sehr spät. Das 0:1 erzielte Bullachs Jannik Schröder, der eine Gilchinger Flanke unglücklich ins eigene Tor abfälschte (81.). Das 0:2 entsprang einem Ballverlust im Spielaufbau (87.). Bullach zeigte Moral und verkürzte in der Nachspielzeit durch Florian Döhler.
Danach hatten die Hausherren den Ausgleichstreffer auf dem Fuß beziehungsweise auf dem Kopf, doch der Gilchinger Schlussmann hielt den knappen Sieg fest.