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Ettenkofen: Spielertrainer Patrick Scheibenzuber macht weiter

Der 37-Jährige hat beim Kreisligisten für die kommende Saison zugesagt

von Mathias Willmerdinger · 19.02.2025, 09:50 Uhr · 0 Leser
Patrick Scheibenzuber (vorne) bleibt Spielertrainer beim SV Ettenkofen.
Patrick Scheibenzuber (vorne) bleibt Spielertrainer beim SV Ettenkofen. – Foto: Alfred Brumbauer

Der SV Ettenkofen schickt sich an, an vergangene, erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen. Die Männer aus der "Gruam" liegen nach dem Aufstieg in die Kreisliga im vergangenen Sommer auch eine Etage höher aussichtsreich im Rennen um die Spitzenplätze und gehen von Rang drei aus in die Frühjahrsrunde. Mit den drei Wintertransfers - die Grau-Brüder und Maxi Schmidbauer sind vom TV Schierling gekommen - hat der kleine Dorfverein aus der Gemeinde Neufahrn (Lkr. Landshut) aufhorchen lassen und seine Ambitionen unterstrichen. Nun kann der Verein eine weitere weitreichende Personalmeldung bekanntgeben: Spielertrainer Patrick Scheibenzuber macht über den Sommer hinaus weiter und wird das Team auch in der kommenden Saison coachen.

Ettenkofens Sportlicher Leiter Markus Stockmeier, der als Spieler ebenfalls noch auf dem Platz steht, schwärmt geradezu von seinem spielenden Coach: "Wir sind hochzufrieden mit der Arbeit von Patrick. Ich wusste, dass es funktioniert, bin aber überrascht, dass es so gut läuft. Pat kommt super bei der Mannschaft an, überzeugt im taktischen wie spielerischen Bereich. Was uns zudem gefällt: Es ist ein Typ der alten Schule: Kämpfen und laufen, das gefällt den Leuten."

Patrick Scheibenzuber ist vor der laufenden Saison vom FC Gottfrieding, wo er in gleicher Funktion aktiv war, nach Ettenkofen gekommen. Der 37-Jährige war unter anderem in der Landesliga für den FC Dingolfing, den FC Ergolding, die SpVgg Landshut und den TSV Langquaid am Ball. In der Saison 2010/11 brachte er es in der damals noch viertklassigen Bayernliga auf fünf Einsätze für den TSV Buchbach.

Spieler und Sportlicher Leiter in Personalunion: Markus Stockmeier (vorne links).
Spieler und Sportlicher Leiter in Personalunion: Markus Stockmeier (vorne links). – Foto: Alfred Brumbauer


"Für mich gab`s nicht viel zu überlegen. Die Jungs ziehen super mit. Dass es nach dem Aufstieg so gut läuft, hat niemand erwartet. Unser Ziel Nichtabstieg haben wir im Grunde schon erreicht, jetzt können wir befreit aufspielen und dann schauma` mal, was rauskommt. Mit den Transfers im Winter sind die Ansprüche intern wie extern natürlich gestiegen. Aber davon lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen", meint Scheibenzuber, der auch in der kommenden Spielzeit weiterhin selbst die Schuhe schnüren will: "Ich fühle mich fit, und so lange mich die Mannschaft brauchen kann, werde ich auch auf dem Platz stehen. Sobald ich merke, dass mich die Jungs nicht mehr brauchen, habe ich auch kein Problem damit, mich Schritt für Schritt zurückzuziehen und nur noch punktuell auszuhelfen."

Was geht noch in dieser Saison? Sieben Punkte Rückstand auf das Topduo aus Leibersdorf und Sallach sind schon eine Menge Holz, aber auch nicht unmöglich aufzuholen. Der Durchmarsch in die Bezirksliga ist keine Utopie. Markus Stockmeier dazu: "In der vergangenen Spielzeit haben wir auch einen großen Rückstand wettgemacht. Ich sag`s mal so, auch wenn es sich abgedroschen anhört: Wir werden versuchen, unsere Hausaufgaben zu machen und Druck auszuüben auf die Mannschaften vor uns. Und dann werden wir sehen, zu was das am Ende reicht."