Thomas Wellenhofer ist nur mehr bis Saisonende Coach bei der SG Adlhausen/Langquaid II.
Thomas Wellenhofer ist nur mehr bis Saisonende Coach bei der SG Adlhausen/Langquaid II. – Foto: Mario Zahn

»Neue Impulse«: SG Adlhausen orientiert sich neu

Kelheimer Kreisklassist und Übungsleiter Thomas Wellenhofer gehen am Saisonende getrennte Wege

Die SG Adlhausen/ Langquaid II hat die zwangsweise lange Winterpause dazu genutzt, die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Der erste Schritt dahingehend war es dabei, eine Veränderung auf der Trainerposition vorzunehmen. Damit geht die Amtszeit von Coach Thomas Wellenhofer (31), der allerdings bereits eine neue Aufgabe gefunden hat, nach zwei Jahren und nur einer Spielzeit zu Ende.
"Nach im Sommer zweijähriger Zusammenarbeit wollen wir für die Mannschaft neue Impulse setzen und haben uns daher für eine Veränderung auf der Trainerposition entschieden. Wir danken Welle für seinen 100-prozentigen Einsatz bei jedem Training und Spiel und wollen das anstehende halbe Jahr noch gemeinsam mit dem Klassenerhalt beenden", erklärt die Abteilungsleitung der Spielgemeinschaft gegenüber FuPa. Wie es bei der SG Adlhausen/Langquaid II trainermäßig ab Sommer 2021 weitergeht, ist noch offen.

Wellenhofer: »Am Ende respektiere ich die Entscheidung der SG Adlhausen und wir trennen uns in beiderseitigem Einvernehmen im Sommer.«


Der scheidende Chefanweiser hat den Entschluss des Klubs nüchtern zur Kenntnis genommen. "Ich habe selbst lange überlegt, wie es im Sommer weitergehen soll, da die Zusammenarbeit mit einer Bezirksligamannschaft einfach immer mit ein paar Schwierigkeiten zu sehen ist und man nie komplett seine eigenen Entscheidungen hinsichtlich dem Kader treffen kann. Aus diesem Grund hatte ich mich auch bereits auf dem Trainermarkt umgehört und nach Alternativen gesucht. Sofern es der Verein gewünscht hätte, wäre die Zusammenarbeit aber auch über ein weiteres Jahr möglich gewesen. Vor allem aus dem Grund, da die aktuelle Saison aufgrund der Corona-Pandemie ziemlich zerrissen und für mich eigentlich keine vernünftige Spielzeit war. Am Ende respektiere ich aber die Entscheidung der SG Adlhausen und wir trennen uns in beiderseitigem Einvernehmen im Sommer", berichtet der 31-Jährige, der seit Sommer 2019 auf der Kommandobrücke steht. "Es war eine schöne Zeit, auf die ich gerne zurückblicke. Vor allem die Zusammenarbeit mit der Abteilungsleitung in Adlhausen war hervorragend und ist besonders herauszuheben. Ich konnte mich immer zu 100 Prozent auf Tobi Ingerl, Martin Wittmann und die Mannschaft verlassen".

Durch die Corona-Pandemie wurde die Saison ja bekanntlich ordentlich durcheinander gewirbelt. Trotzdem können Wenninger, Obermeier, Wagner und Co. mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein. Als Tabellenachter mit 26 Punkten aus 19 Spielen liegt man auf Kurs, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. "Sofern man bei der aktuellen Saison eine Bilanz ziehen kann, können wir als SG Adlhausen im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir stehen aktuell im Mittelfeld der Tabelle und wollen in den noch verbleibenden Spielen so schnell wie möglich die restlichen Punkte zum Klassenerhalt holen", so Wellenhofer, der der Rückkehr auf den Platz schon wieder entgegenfiebert. "Wann es für uns wieder auf den Platz geht, ist momentan noch äußerst fraglich. Die Hoffnung, dass wir die Saison bis zum Sommer vernünftig zu Ende bringen können, besteht, jedoch steht für uns alle die Gesundheit an oberster Stelle. Die Planung für die Vorbereitung sind frühzeitig abgeschlossen, sodass wir beruhigt die Situation abwarten können, bis wir wieder auf den Rasen zurückkehren können. Für die neue Saison habe ich bereits einen neuen Verein gefunden, den wir dann auch zeitnah bekannt geben möchten. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben ab Sommer 2021 und kann es aktuell gar nicht erwarten, wieder auf den Platz zurückzukehren, sobald es Corona zulässt", informiert der 31-Jährige.


Aufrufe: 07.1.2021, 09:00 Uhr
Tobias WittenzellnerAutor

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