
Vier Spiele lang hatte der ETB Schwarz-Weiß Essen in der Oberliga Niederrhein nicht mehr verloren, ehe es am vergangenen Sonntag eine Heimniederlage gegen den KFC Uerdingen setzte. Die Mannschaft des Trainerduos Christian Dorda und Björn Matzel muss weiterhin stark ersatzgeschwächt antreten, will aber gegen das Team des Tabellenfünften SC St. Tönis 11/20 unbedingt eine neue Serie starten und möglichst lange ungeschlagen bleiben. Die Partie wird am Sonntag um 15 Uhr im Stadion Uhlenkrug angepfiffen.
Der SC St. Tönis spielt erneut eine starke Saison und rangiert nach 23 Spieltagen auf dem fünften Platz der Oberliga Niederrhein. Vor allem auswärts präsentiert sich das Team stabil: 20 der bisherigen 37 Punkte holte der SC in der Fremde. In elf Auswärtsspielen gelangen sechs Siege und zwei Unentschieden.
Ein besonderes Augenmerk muss die Defensive des ETB auf Julian Andres Suaterna Florez legen. Der Mittelfeldspieler kommt bereits auf zwölf Saisontore und zählt zu den auffälligsten Akteuren der Liga. Trainiert wird die Mannschaft von Bekim Kastrati, der das Team im Laufe der Saison 2023/24 übernommen hat und seitdem eine klare Entwicklung angestoßen hat. Zuvor war Kastrati unter anderem beim damaligen Regionalligisten SV Straelen tätig, als Spieler lief er unter anderem für Borussia Mönchengladbach, Eintracht Braunschweig und Fortuna Düsseldorf auf.
Björn Matzel blickt mit Respekt auf die kommende Aufgabe:
„St. Tönis besitzt eine gute Kompaktheit und ist fußballerisch eine der stärksten Mannschaften in der Liga. Hinzu kommt, dass sie eine sehr starke Offensive haben und bereits 56 Tore erzielen konnten. Dort wird seit Jahren gute Arbeit geleistet und sie sind immer unter den Top 5 in der Oberliga. Da kommt am Sonntag eine richtig starke Mannschaft auf uns zu, die auswärts eine tolle Punkteausbeute vorweisen kann. Sie haben einen sehr guten Trainer und sind in allen Bereichen stark aufgestellt. Dementsprechend müssen wir gewappnet sein. Wir werden versuchen, den Dämpfer vom letzten Wochenende wieder wettzumachen. Das will St. Tönis aber auch.“