
Die Saison in der Kreisliga B3 Franken ist beendet, und der SSV Auenstein feiert den Gewinn der Meisterschaft. Nach dem schmerzhaften Scheitern in der Relegation des Vorjahres gelingt dem Team der Aufstieg in die Kreisliga A. Trainer Michael Knauerhase blickt auf eine feucht-fröhliche Nacht, den überragenden Zusammenhalt der Truppe und die anstehenden Kaderveränderungen für die neue Spielzeit.
Feucht-fröhliche Feierlichkeiten bis in den frühen Morgen
Die Erleichterung und Freude im Lager des neuen Meisters nach dem Erreichen des großen Ziels sind spürbar. Nach dem Ende der Pflichtspiele blickt das Team auf eine intensive Nacht zurück, in der der errungene Titel ausgiebig zelebriert wurde. „Es war feucht-fröhlich und ging bis ca. 6 Uhr morgens“, berichtet Trainer Michael Knauerhase gegenüber FuPa über die ausgelassene Stimmung.
Die Zahlen einer meisterlichen Spielzeit
Ein Blick auf die abschließende Tabelle verdeutlicht, wie konstant sich der neue Titelträger den Spitzenplatz erarbeitet hat. Der SSV Auenstein beendet die abgelaufene Spielzeit auf dem ersten Rang mit 55 Punkten. Aus den insgesamt 20 absolvierten Partien holte die Mannschaft 18 Siege, ein Unentschieden und musste lediglich eine Niederlage hinnehmen. Ein hervorragendes Torverhältnis von 93:20 Toren untermauert dabei die sportliche Ausnahmerolle des frisch gebackenen Meisters.
Der geschlagene Verfolger zieht hauchdünn den Kürzeren
Der direkte Konkurrent im Kampf um den Aufstieg lieferte dem Tabellenführer bis zum letzten Spieltag ein enges Rennen, hatte am Ende jedoch das Nachsehen. Die zweite Mannschaft der Sport-Union Neckarsulm beendet die Saison nach 20 absolvierten Spielen mit 54 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Bilanz des Verfolgers verzeichnet 17 Siege und drei Unentschieden, während keine einzige Niederlage zu Buche steht. Trotz eines stabilen Torverhältnisses von 80:18 Toren beträgt der Rückstand auf den Meister im finalen Klassement lediglich einen Zähler.
Die direkte Wiedergutmachung nach dem Relegationsdrama
Dass am Ende dieser Spielzeit der ganz große Wurf gefeiert werden kann, war für den SSV-Trainer und das Team die logische Konsequenz aus den Erfahrungen der Vergangenheit. Nach einem bitteren Rückschlag im Vorjahr ging die Mannschaft mit einer klaren und kompromisslosen Marschroute in die Pflichtspiele. „Da wir ja letztes Jahr in der Relegation gescheitert sind, war die Zielsetzung ganz klar der Aufstieg“, erklärt Michael Knauerhase den unbedingten Willen zur Wiedergutmachung.
Ein unerschütterlicher Zusammenhalt in allen Zeiten
Als entscheidender Schlüssel für den Triumph über die starke Konkurrenz erwies sich im Laufe der Monate der Zusammenhalt. „Auch in schwierigen Zeiten haben alle zusammengehalten. Auch noch ein großes Lob an unsere zweite Mannschaft“, analysiert der Coach die wesentlichen Faktoren.
"Ein geiler Haufen" von der Nummer 1 bis zur 99
Auf dem Rasen und in der Kabine zeichnete sich das Meisterteam vor allem durch ein außergewöhnliches Wir-Gefühl aus. Gefragt nach den Stärken innerhalb seines Teams, findet Michael Knauerhase klare Worte für sein Aufgebot: „Der Zusammenhalt der Truppe ist einfach unser großes Plus. Von der Nummer 1 bis zur Nummer 99 ist es einfach ein geiler Haufen.“
Gemeinsames Teambuilding beim Turnier in Österreich
Die verdiente Belohnung für die kräftezehrende Saison ließen sich die Spieler nicht nehmen, wobei das Team den Erfolg bereits im Vorfeld im Ausland festigte. Die gemeinsame Ausfahrt diente dabei auch der zusätzlichen Stärkung des Mannschaftsgefüges. „Wir waren am Pfingstwochenende schon unterwegs in Stams in Österreich und haben dort ein Turnier gespielt und etwas für den Zusammenhalt gemacht“, blickt der Trainer auf die gemeinsamen Tage zurück.
Große Vorfreude auf die kommenden Nachbarschaftsduelle
Zweifel daran, ob das Team den verdienten sportlichen Schritt in die Kreisliga A auch tatsächlich wahrnehmen wird, lässt der Trainer derweil gar nicht erst aufkommen. Für die Fußballer ist die neue Umgebung die optimale Bühne, um sich in emotionalen Partien zu beweisen. Auf die Frage nach der Zukunft antwortet Michael Knauerhase voller Vorfreude: „Ja, wir freuen uns schon auf die Kreisliga A, auf Derbys gegen Ilsfeld und Abstatt.“

Spürbare Veränderungen bei der anstehenden Kaderplanung
Für die kommenden Aufgaben in der veränderten Umgebung laufen die personellen Weichenstellungen im Hintergrund bereits, wobei der Verein sowohl schmerzhafte Abgänge als auch das Karriereende verdienter Kräfte verkraften muss. „Wir sind gerade dabei, das eine oder andere umzusetzen, und sind in guten Gesprächen mit neuen Spielern. Fest steht, dass uns Aaron Werner in Richtung Grünbühl verlässt und Ulac Uzun, Baris Gündogdu und Tassilo Mimler aufhören“, gewährt der Trainer einen einblick in den aktuellen Stand der Dinge.
Der Klassenerhalt als oberste Prämisse für die Zukunft
Für die kommende Saison 2026/2027 in der neuen Spielklasse bleibt dier Trainer bodenständig und richtet den Blick sachlich auf den schnellen Verbleib in der Liga, um sich dauerhaft auf dem veränderten Niveau zu etablieren. Michael Knauerhase gibt die klare Marschroute für das kommende Jahr vor: „Ganz klar ist der Klassenerhalt das Ziel.“