2026-03-25T14:09:28.761Z

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„Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel“: Hehlingen empfängt Fallersleben II

Fallersleben II will nachlegen, Hehlingen setzt auf Heimserie

von NB · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Lea Bindewald

Wenn der VfB Fallersleben II beim TSV Hehlingen antritt, treffen zwei direkte Tabellennachbarn der Bezirksliga Braunschweig 1 aufeinander. Beide Trainer erwarten ein enges, kampfbetontes Spiel, mit großer Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.

Trainer Cedric Wienhold macht keinen Hehl aus der Bedeutung der Partie. „Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel irgendwo. Man kann sich mit dem Sieg Sonntag und eventuellen Sieg gegen Wendschott punktetechnisch schon ganz gut wieder ein Stück absetzen.“

Die Ausgangslage ist schwer einzuschätzen. „Hehlingen ist, glaube ich, genauso eine große Wundertüte in dieser Saison wie wir. Mit wirklich sehr guten Spielen und mit sehr schwachen Spielen.“ Entsprechend vorsichtig ist die Prognose: „Von daher ist es unfassbar schwer, Hehlingen auch einzuschätzen.“

Zumal die Bedingungen eine besondere Rolle spielen dürften. „Gerade auch in Hehlingen ist es unfassbar schwer zu spielen. Die Platzbedingungen sind nicht die besten.“ Hinzu komme die Spielweise des Gegners: „Außerdem sind sie zu Hause auch super unangenehm von ihrer Art und Weise her auf dem Platz.“

Für Wienhold ist klar, worauf es ankommt: „Da heißt es für uns halt, gegenzuhalten. Kampf, Leidenschaft, füreinander arbeiten.“

Nach dem jüngsten 2:0-Erfolg gegen VfL Wahrenholz ist der Anspruch eindeutig formuliert. „Wir müssen nachlegen.“ Die Zielsetzung ist ambitioniert: „Wir versuchen jetzt mit dem Wahrenholz-Spiel und den nächsten beiden gegen Hehlingen und Wendschott neun Punkte zu holen.“

Doch der Trainer warnt zugleich vor falscher Sicherheit. „Von den drei Punkten gegen Wahrenholz können wir uns auch noch nichts kaufen.“ Entscheidend sei allein die Leistung am Spieltag: „Am Ende zählt das, was wir am Sonntag auf den Platz bringen.“

Auch taktisch erwartet Wienhold ein Spiel mit wenigen spielerischen Elementen. „Wir müssen uns wieder darauf einstellen, dass nicht allzu viel spielerisch funktionieren wird wegen dem Platz.“

Auf der Gegenseite setzt Silas Mörsch auf die eigene Entwicklung. Trotz der 1:3-Niederlage bei SSV Vorsfelde II zeigt er sich zufrieden: „Wir haben es über Großteile des Spiels echt sehr, sehr ordentlich gemacht gegen den Favoriten.“

Die Richtung ist klar: „Wir haben uns eingeschworen darauf, mit der gleichen Intensität gegen Fallersleben aufzutreten.“ Auch er erwartet ein enges Duell: „Es wird ein enges Spiel, da ich denke, dass wir uns auf demselben Niveau befinden, wo in beiden Richtungen die Tagesform abhängig sein wird.“

Die Heimstärke soll zum Faktor werden. „Ich bin positiv gestimmt, da wir unsere Heimserie fortsetzen wollen.“ Zudem hofft Mörsch auf Unterstützung von außen: „Wir hoffen auf gutes Wetter und mehr Zuschauer als in der Vergangenheit.“

Den Gegner hat man genau im Blick. „Wir wissen um die Stärken von Fallersleben, das haben sie eindrucksvoll gegen Wahrenholz unter Beweis gestellt.“

Personell kann Hehlingen weitgehend aus dem Vollen schöpfen, auch wenn „sich in den vergangenen sieben Tagen zwei Spieler verletzt haben (Klaas Mennenga und Marvin Jenkner)“.

Das Hinspiel ging deutlich an Hehlingen (3:0). Doch die Vorzeichen haben sich verändert. Am Sonntag dürfte vor allem eines entscheiden, wer bereit ist, „mehr Meter zu gehen als der Gegner“, wie Wienhold fordert.

Oder, wie es Mörsch formuliert: „Alles weitere wird sich Sonntag zeigen.“