2026-06-01T10:27:43.393Z

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"Es geht nach Mallorca, um dort die Meisterschaft gebührend zu feiern"

FuPa stellt Meister vor: Die SGM Westernhausen/Krautheim triumphiert in der Frauen-Bezirksliga Franken, wird aber auf den Aufstieg in die Regionenliga verzichten.

von red · Heute, 13:30 Uhr · 0 Leser
Foto: SGM Westernhausen/Krautheim
Foto: SGM Westernhausen/Krautheim

Die Fußballerinnen der SGM Westernhausen/Krautheim haben sich vorzeitig die Meisterschaft in der Frauen-Bezirksliga Franken gesichert. Trotz des sportlichen Triumphs verzichtet das Team auf den Aufstieg in die Regionenliga. Zudem steht der Verein vor einem Umbruch an der Seitenlinie, da das Trainerduo Marius Huck und Luca Rezbach seine Ämter im Sommer niederlegen wird.

Spontane Freude direkt nach dem Abpfiff

Mit 42 Punkten aus 17 Spielen ist der SGM Westernhausen/Krautheim die Tabellenspitze nicht mehr zu nehmen. Nach dem entscheidenden Schritt feierte die Mannschaft bereits im kleinen Kreis. „Ja, direkt nach dem Spiel haben wir natürlich schon ein bisschen gefeiert und den Moment genossen. Die richtige Feier steht aber noch an – die findet erst nach dem letzten Rundenspiel statt, wenn wir gemeinsam den offiziellen Rundenabschluss haben. Dann wird noch mal richtig gefeiert“, berichtet Trainer Marius Huck gegenüber FuPa über die ersten Stunden nach dem Erfolg.

Ein korrigiertes Saisonziel im Verlauf der Spielzeit

Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht den Erfolg des Meisters, der 13 Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage vorweist. Der schärfste Verfolger, die SG TSV Neuenstein/Kupferzell III, belegt mit 34 Punkten (11 Siege, ein Unentschieden, fünf Niederlagen und 55:28 Tore) aus ebenfalls 17 Spielen den zweiten Rang, kann den Spitzenreiter jedoch am letzten Spieltag nicht mehr einholen.

Dabei lag der Fokus im Sommer zunächst auf einer anderen Platzierung. Trainer Luca Rezbach blickt auf die Entwicklung der Ambitionen zurück: „Unser Saisonziel war ganz klar, unter den Top 2 zu landen. Im Laufe der Saison haben wir unser Ziel dann aber korrigiert und die Meisterschaft kommuniziert.“

Geschlossene Teamleistung als Schlüssel zum Erfolg

Die Vormachtstellung des Teams basiert auf einer bemerkenswerten Konstanz und einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn über die gesamte Spielzeit hinweg. Unabhängig von der Qualität des Gegners riefen die Spielerinnen stets ihr Maximum ab. Auf die Frage nach dem ausschlaggebenden Faktor für den Titelgewinn betont Marius Huck die mannschaftlichen Tugenden: „Die geschlossene Teamleistung. Egal gegen welchen Gegner es ging, das Team hat immer 100 Prozent gegeben und in jeder Phase der Saison voll zusammengehalten und sich so auch diesen Erfolg verdient.“

Physische Stärke und eine erfolgreiche Spielphilosophie

Sportlich überzeugte der Meister durch ein Torverhältnis von 44:11, das sowohl die Offensivkraft als auch die exzellente Abwehrarbeit dokumentiert. Die Mannschaft setzte die taktischen Vorgaben der Trainer konsequent um und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Luca Rezbach hebt die spezifischen Vorzüge des Kaders hervor: „Wir sind ein sehr körperliches und spielerisch starkes Team, welches sich in der Saison stark weiterentwickelt hat und die Philosophie, die wir Trainer vorgegeben haben, voll auf den Platz gebracht hat.“

Meisterliche Reisepläne nach Mallorca

Nachdem die harten sportlichen Pflichten auf dem Rasen erfüllt sind, wartet auf die Fußballerinnen die traditionelle Belohnung für eine kräftezehrende Spielzeit. Die Planungen für den gemeinsamen Ausflug stehen bereits fest. „Ja, es geht nach Mallorca, um dort die Meisterschaft dann gebührend zu feiern“, verkündet Marius Huck voller Vorfreude auf die anstehende Reise der Mannschaft.

Der überraschende Verzicht auf das Aufstiegsrecht

Obwohl sich das Team den sportlichen Sprung in die nächsthöhere Spielklasse redlich verdient hat, wird die Mannschaft in der kommenden Saison nicht eine Etage höher antreten. Der Verein hat diesbezüglich eine klare Entscheidung getroffen. Bezüglich der Wahrnehmung des Aufstiegsrechts in die Regionenliga erklärt Luca Rezbach kurz und unmissverständlich: „Nein, wir werden nicht aufsteigen.“

Ein doppelter Trainerabschied sorgt für offene Zukunftsfragen

Trotz des aktuellen Triumphs steht der Spielgemeinschaft im Sommer eine Zäsur an der Seitenlinie bevor. Da das Trainergespann seine Verträge nicht verlängern wird, bleiben die weiteren Planungen und sportlichen Prognosen für die Zukunft vorerst unbeantwortet. Marius Huck und Luca Rezbach erklären dazu gemeinsam: „Da wir beide unser Amt als Trainer nach der Saison niederlegen werden, können wir zur Zukunft der Mannschaft keine Auskunft geben.“