2026-05-29T11:52:36.002Z

Ligabericht

»Erster Matchball genutzt«: Ruderting wahrt Chance auf Ligaverbleib

Letzter Spieltag: Ruderting hofft weiterhin +++ Frauenbiburg kassiert erste Niedelage der Rückrunde +++ Kirchberg unterliegt Biberbach +++ Alburg holt zum Abschied einen Zähler

von Leah Hauzenberger · Heute, 14:30 Uhr · 0 Leser
Die Rudertingerinnen haben noch eine Chance auf den Klassenerhalt.
Die Rudertingerinnen haben noch eine Chance auf den Klassenerhalt. – Foto: Robert Geisler

Am gestrigen Samstag stand in der Landesliga Süd der letzte Spieltag auf dem Programm. Während viele Entscheidungen, wie beispielsweise der Meistertitel, bereits gefallen waren, ging es für die Rudertingerinnen noch um einiges. Dank des Sieges gegen Überacker haben die Niederbayerinnen weiterhin die Chance auf den Ligaverbleib.

Mit dem wichtigen Erfolg gegen Überacker am vergangenen Spieltag sicherten sich die Niederbayerinnen Rang 9 und damit die Chance, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Am 14. Juni kommt es nun zum entscheidenden Duell mit dem 1. FC Schwarzenfeld, dem Neuntplatzierten der Nord-Staffel. Die Rudertingerinnen blicken diesem Spiel mit großer Motivation entgegen und wollen den letzten Schritt zum Ligaverbleib machen.

Lisa Stiller (Teammanagerin FC Ruderting II): „Nach einem schwierigen Start haben wir immer besser ins Spiel gefunden und sind folgerichtig auch verdient in Führung gegangen. Überacker war über die gesamte Partie hinweg nur selten wirklich gefährlich, daher geht unser Sieg absolut in Ordnung. Wir haben den ersten Matchball genutzt und uns diese Chance verdient erarbeitet. Jetzt richtet sich der volle Fokus auf das Entscheidungsspiel am 14. Juni.“

Für Frauenbiburg stand bereits seit zwei Spieltagen fest, dass die Meisterschaft und der Aufstieg in die Bayernliga perfekt sind. Bis zum letzten Spieltag am vergangenen Samstag blieben die Meisterinnen in der Rückrunde ungeschlagen. Die Niederlage zum Saisonabschluss dürfte die Freude über eine herausragende Spielzeit jedoch kaum trüben.

Thomas Jost (Trainer SV Frauenbiburg): „In der ersten Halbzeit haben wir überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Thenried war sehr konsequent und hat die wenigen Chancen, die sie hatten, gut genutzt. In der zweiten Halbzeit sind wir dann deutlich besser ins Spiel gekommen und hatten auch unsere Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Jetzt heißt es kurz ärgern, dann aber über die Meisterschaft freuen und in die verdiente Sommerpause gehen.“

Im letzten Saisonspiel mussten sich die Kirchbergerinnen trotz früher Führung mit 1:5 gegen Biberbach geschlagen geben. Am Ausgang der Saison ändert diese Niederlage jedoch nichts mehr: Den Klassenerhalt hatten sie bereits vorzeitig gesichert, sodass man sich auch in der kommenden Spielzeit wieder auf Landesliga-Fußball in Kirchberg freuen darf. Für zwei „Kirchberger-Legenden“, wie Teammanagerin Kerstin Winter sie betitelt, war es am gestrigen Samstag das vorerst letzte Spiel in der ersten Frauenmannschaft. Stephie Mejstrik und Sandra Kühbeck wollen ab sofort kürzertreten. Der zweiten Mannschaft bleiben sie jedoch erhalten.

Sophie Riepl (spielende Co-Trainerin SV Kirchberg i. Wald): „Ersatzgeschwächt haben wir trotzdem die ersten 60 Minuten sehr gut dagegengehalten. Biberbach war klar die spielbestimmende Mannschaft. Dann gab es ein, zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen, die uns ein bisschen aus der Bahn geworfen haben. Alles in allem war es eine verdiente Niederlage. Wir sind aber froh, dass es jetzt in die Fußballpause geht.“

Nach einer äußerst schwierigen Saison konnte der FC Alburg zum Abschluss immerhin noch einen Punkt auf heimischem Platz verbuchen. Gegen die starke Mannschaft aus München war sogar ein Sieg in Reichweite. Der Abstieg in die Bezirksoberliga ließ sich jedoch nicht mehr verhindern, da dieser bereits seit zwei Wochen besiegelt war.

Peter Hillmeier (Interimstrainer FC Alburg): „Es war von beiden Mannschaften ein sehr faires und ansehnliches Spiel, das sicherlich auch für die Zuschauer attraktiv war. Beide Teams haben versucht, spielerische Akzente zu setzen und die Partie aktiv zu gestalten. Wir konnten dabei vieles von dem umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Unser Ziel war es, bereits im letzten Saisonspiel wieder ein gutes Gefühl zu entwickeln, um mit Selbstvertrauen in die neue Spielzeit zu starten. Das ist uns über weite Strecken der Partie auch gelungen. Schade war lediglich, dass wir, etwas symptomatisch für unsere Saison, mit der letzten Aktion noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Insgesamt sind wir mit unserer Leistung aber sehr zufrieden und können auf dieser Vorstellung aufbauen.“