
Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: der SC Herford hat sein erstes Heimspiel der Saison 2025/2026 gewonnen. Beim 3:0 gegen den TuS Lohe saß Gästetrainer René Müller nur auf der Tribüne.
Bei der Ankunft im Herforder Jahn-Stadion nahm der Loher Coach noch die Besprechung, Auf- und Einstellung der Mannschaft vor (eine halbe Stunde vor Spielbeginn darf er dann nicht mehr in der Nähe des Teams sein) und setzte sich dann während des Spiels ganz oben auf die Tribüne des Herforder Ludwig-Jahn-Stadions.
Verantwortlich unten auf der Bank war während der Partie und der Halbzeit-Pause Co-Trainer Dejan Simonovic, zusammen mit Athletik- und Personal-Trainer Manuel Hejlek. Unabhängig von diesen personellen Veränderungen beim TuS Lohe, die allerdings keinen Einfluss auf das Spielgeschehen hatten, gewann Hausherr SC Herford letztlich verdient mit 3:0 (1:0). Und allen Verantwortlichen beim Kreisstadt-Klub fiel ein großer Stein vom Herzen, war der gordische Knoten durchschnitten, durfte im fünften Anlauf endlich der erste Heimsieg bejubelt werden
„Mittlerweile ist die Mannschaft gefestigter. Wir haben verdient und souverän gewonnen. Ein Lob an die Jungs für eine engagierte Teamleistung“, sagte SCH-Trainer Tim Daseking, dessen Team einen Sprung in der Tabelle machte. Im nächsten Spiel auswärts beim Delbrücker SC gilt es diese Serie fortzusetzen.
Dejan Simonovic auf Loher Seite sprach auch von einem verdienten Herforder Sieg, „aber für uns war mehr drin. Wir hatten auch unsere Möglichkeiten. Für die aktuelle personelle Situation haben wir es gut gemacht, ich habe den Jungs nicht vorzuwerfen, sie haben alle alles gegeben. Am Ende war es auch eine Frage der Qualität, dass sich die Herforder durchgesetzt haben.“
Die Führung spielten die Herforder super heraus, Nico Bartling veredelte zum 1:0 (9.). Das 2:0 (56.) war ein strammer Distanzschuss flach ins Eck von Konstantinos Keissoglou und das 3:0 (72.) war ein unglückliches Eigentor vom Loher Wölfing nach zuvor klasse Aktion des besten Spielers auf dem Platz, Ilias Illig. Weitere gute Möglichkeiten gab es durch Bartling (8.), Illig/Keissoglou (28.), Stepan Hobrei (49.) und Tim Libor (90.). Aber auch die Loher hatten ihre Chancen auf ein besseres Ergebnis, vor allem Flügelflitzer Robin Faulstich hochkarätig (69., 71.), und in der 29. Minute hätte er einen Strafstoß bekommen müssen.