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Spielbericht

Erste Halbzeit genügt den Ansprüchen

Mit einer bärenstarken ersten Hälfte schaffte der VfR Bad Lobenstein sein Ziel, dem Neuling aus Gräfinau seine Grenzen aufzuzeigen und eine entspannte zweite Halbzeit spielen zu können. rn

von Bernd Schneider · 10.11.2024, 10:56 Uhr · 0 Leser
– Foto: Bernd Schneider

Dabei war der 4:0-Halbzeitstand noch nicht einmal das Mögliche, was man sich erarbeitet hatte....

BERICHT von Berndi Schneider // VfR Bad Lobenstein

Anders als noch zum letzten Heimspiel gegen den SV 08 Rothenstein (0:1) legte der VfR gleich los, suchte den Nebenmann, ging über die Flügel, kreuzte in der Spitze und war in der Laufbereitschaft ohne Ball dem Gast in allen Belangen überlegen. Nach zwei Abschlüssen eröffnete Janek Köcher den Torreigen (10.). Einen Durchbruch von Markus Baer legte er auf die entlegene Seite des Tores, wo Köcher frei war und dieser sich die Chance nicht nehmen ließ. Wenig später war Köcher der Vorlagengeber für Baer, der seinen Kopfball nur knapp neben das Tor setzte. Die nächste Aktion von Baer endete mit einem Foulspiel des Gräfinauer Torhüters im Strafraum. Den fälligen Elfmeter versenkte Sebastian Mai gewohnt sicher (20.). Und weiter rollte Welle auf Welle auf das Tor von Franz Lock zu, der mehrmals in höchster Not eingreifen musste. Bis zum dritten Treffer, dieses mal von Oliver Hölzel vorbereitet, den Köcher ebenso sicher einschob (28.). Und als Köcher erneut über die rechte Außenbahn kam, seine Eingabe jedoch geklärt wurde, hämmerte Mai zentral das Leder ins Netz (45.). Sieht man einmal von zwei Schüsschen gen VfR Kasten und einer Halbchance nach einem Eckball ab, fand Gräfinau nicht statt.

Gräfinaus Trainer Christian Zentgraf musste personell reagieren und wechselte zur Pause zwei mal. Und das tat dem Spiel seiner Mannschaft gut, denn diese wurden nun mutiger. Doch es dauerte bis zur 57. Minute, als es für den VfR brenzlig wurde. Einen langen Ball konnte Richie Steinbach noch an den Pfosten lenken, den Abpraller von Oliver Risch jedoch nicht mehr erreichen. Er schlug im Dreiangel ein. Die Koseltaler wurden nun etwas vorsichtiger, spielten nicht mehr konsequent nach vor, brachen Angriff ab, um von hinten neu aufbauen zu können. Dabei leistete man sich jedoch immer wieder Fehler, die dem Spiel nicht gut zu Gesicht standen. So quälte man sich über die verbleibende Zeit, was es hätte nicht gebraucht.