
Ein Elfmeter, ein Sonntagsschuss und ein Kopfball zum Schluss, mehr braucht es manchmal nicht, um ein Kreisliga-Abendspiel in eine kleine Dramaturgie zu verwandeln.
Raspo Lathen ging nach 40 Minuten in Führung, als Dominic Dickmann den Ball vom Punkt unhaltbar in die Ecke jagte. Halbzeitführung, alles im Plan, zumindest für die Gastgeber. Doch das Drehbuch sah eine zweite Hälfte vor, die ganz klar Dörpen gehörte.
Marius Klasen legte den Grundstein mit einem direkt verwandelten Freistoß ins linke Eck (61.), der so trocken kam, dass man den Ball fast noch knistern hörte. Danach war es lange ein Geduldsspiel, Chancen hüben wie drüben, Gelb hier, Großchancen da. Und dann die kalte Dusche für Lathen: Florian Jansen fasste sich in der 88. Minute ein Herz und drosch den Ball aus der Distanz in den Winkel. „Wahnsinn“, notierte der Liveticker, und mehr ist dazu auch nicht zu sagen.
In der Nachspielzeit köpfte Mehmedovic nach einer Ecke noch das 1:3, endgültig der Deckel drauf. Lathen, lange auf Augenhöhe, stand mit leeren Händen da. Dörpen jubelte über einen späten, aber verdienten Auswärtssieg.
Liveticker-Mann Marius Wübbold brachte es am Ende auf die einfache Formel: „Heute trafen zwei starke Mannschaften aufeinander mit dem besseren Ende für die Gastmannschaft.“ 2.069 Klicks haben diese Wendung live verfolgt, die beste Pointe des Abends vielleicht: Das Netz war am Ende voller als das Tor von Raspo.

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