2025-12-03T05:51:34.672Z

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Ohne neun Stammspieler ist der TuS Lohe gegen den spielerisch starken TuS Dornberg überfordert.
Ohne neun Stammspieler ist der TuS Lohe gegen den spielerisch starken TuS Dornberg überfordert. – Foto: Neue Westfälische

Ersatzgeschwächter TuS Lohe ist gegen Dornberg chancenlos und verliert mit 1:4

Ohne neun Stammspieler ist der TuS Lohe gegen den spielerisch starken TuS Dornberg überfordert.

Bad Oeynhausen. In der momentanen, personellen Verfassung wird es für den Fußball-Landesligisten TuS Lohe enorm schwer, Punkte einzufahren. Gleich neun Spieler fehlten, so dass sogar Athletiktrainer Manuel Hejlek seine Schuhe vom Nagel holte. Gegen den spielstarken TuS Dornberg stand am Ende eine 1:4 (0:2)-Niederlage zu Bauche. Die Lohe waren chancenlos und wirkten phasenweise überfordert.

Dornberg klar, sicher und strukturiert

Immerhin passten Einsatzwille und Kampfbereitschaft, doch allein mit diesen Eigenschaften ist in der Landesliga kein Blumentopf zu gewinnen. Spielerisch mussten sich die Loher dem Gegner klar unterordnen. Die Dornberger spielten klar, sicher und strukturiert. Der TuS Lohe war die meiste Zeit damit beschäftigt, sich dem Gegner vom Laibe zu halten. Mit Marvin Blöbaum, Lukas Brakmann, Arjeton Islamaj, Jannik Schade, Lino Salle, Marlon Haeder, Stefan Langemann und Adrian Mavretic schauten neun Spieler zu, die meisten davon Stammspieler.

Mavretic gesperrt, darf aber im Kreispokal spielen

Auch Trainer René Müller stand oben auf dem Wall und durfte wegen einer Sperre nicht eingreifen. Müller hat damit seine Sperre von zwei Meisterschaftsspielen abgesessen. Adrian Mavretic hingegen hat vom Sportgericht des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen eine Sperre von vier Meisterschaftsspielen erhalten. Zwei hat er hinter sich. Für den Kreispokal gilt die Strafe nicht, deshalb darf Mavretic am Mittwoch gegen Maaslingen eingesetzt werden.Im Spiel gegen Dornberg war zumindest Maximilian Kasper wieder mit dabei. der offensive Mittelfeldspieler Nareg Boyagian musste als linker Außenverteidiger aushelfen.

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Die Dornberger belohnten ihr Aufbauspiel mit einem Sonntagsschuss von Boris Glaveski aus 18 Metern in den Winkel (35.). In der 42. Minute köpfte Henri Ernst den Ball nach einem Eckstoß zum 2:0 ins Netz, wobei Lohes Torwart Michael-Joel Arnolds ins Leere griff. Direkt nach Wiederanpfiff hatte Lohes Nareg Boyagian nach schöner Vorarbeit von Robin Faulstich den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch er verzog aus elf Metern frei stehend.

Lohes wechselt in seiner Not den 39-jährigen Athletiktrainer ein

Nach dem 3:0 (60.) für Dornberg durch einen verwandelten Foulelfmeter von Dominik Kuck wechselte Lohes verantwortlicher Co-Trainer Dejan Simonovic tatsächlich Athletiktrainer Manuel Hejlek ein (65.). „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagt der 39-jährige Stürmer, der zuletzt im Mai 2024 für Volmerdingsen II gespielt hatte. Boris Glaveski machte direkt danach das 4:0 für Dornberg mit einem satten Schuss aus acht Metern in zentraler Position. In der 78. Minute erzielten die Gastgeber noch ihren Ehrentreffer. Auf der linken Seite setzte sich Nuri Konak durch, streifte beim Abschluss Dornbergs Torwart Joschka Leier. Der Ball flog in hohem Bogen ins Tor. Da hatten die spielstarken Gäste aber schon längt in den Verwaltungsmodus geschaltet.

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Aufrufe: 019.10.2025, 18:39 Uhr
Neue WestfälischeAutor