
Schöner Erfolg für den SC Regensburg II: Der spielstarke Kreisliga-Unterbau triumphierte am Sonntag beim Erl-Bräu-Cup des TSV Kareth. Eine gutbesuchte Lappersdorfer Gemeindehalle sah, wie der Sportclub zunächst ohne Makel durch die Gruppenphase manövrierte und wie er in den Finalspielen erst Gastgeber TSV Kareth II (2:1) und dann die SpVgg Stadtamhof (4:1) in die Schranken wies. Die Karether sicherten sich nach der Halbfinalniederlage immerhin „Bronze“. Platz vier ging an den FC Laub. Enttäuschend lief‘s für den Titelverteidiger. Der FSV Steinsberg musste bereits nach der Gruppenphase die Segeln streichen.
Der Erl-Bräu-Cup war quasi ein Vorgeschmack auf das, was am 5. Januar auf dem Lappersdorfer Hallenparkett geboten sein wird. Beim Aicher-Cup wird es deutlich höherklassiger zugehen. Doch auch das „Vorturnier“ überzeugte mit einem spielerisch ordentlichen Niveau – gespielt wurde mit einem Futsalball, aber mit Rundumbande. Der Turniersieger durfte ein großes Bierfass von Sponsor Erl Bräu sowie einen Spielball in Empfang nehmen. Und auch für alle anderen Teams gab‘s Sachpreise.
Drei Spiele, drei Siege, 13:3 Tore. Der Motor des SC Regensburg II lief schon in der Vorrunde heiß. Ohne Punktverlust zog das Team von Coach Andreas Utz in die Vorschlussrunde ein. Dahinter sicherte sich die SpVgg Stadtamhof mit zwei Siegen ebenfalls das Halbfinal-Ticket. Vorzeitig Schluss war für den FSV Steinsberg (drei) und für die chancenlose SG Regenstauf/Zeitlarn II (null). In der B-Staffel gewann Kreisklassist FC Laub alle Spiele. Platz zwei ging an den zweimal siegreichen TSV Kareth, der mit einem Mix aus zweiter und dritten Mannschaft ins Rennen ging. Auf die Plätze wurden der SC Lorenzen und die SG Schwabelweis/DJK Nord Regensburg (je ein Zähler) verwiesen.
Im Halbfinale war für Kareth II und Laub Endstation. Der Lokalmatador musste sich dem Sportclub II in einem engen Match mit 1:2 geschlagen geben. Noch mehr Krimi bot das zweite Semifinale. Zwischen Stadtamhof und Laub ging es in ein Siebenmeter-Schießen, welches einfach kein Ende finden wollte. 12:11 hieß es am Ende zugunsten der SpVgg. Nachdem Kareth das „kleine Finale“ gegen Laub mit 3:2 für sich entschieden hatte, ging es im Endspiel zur Sache. Dort präsentierte sich der SC deutlich abgezockter als sein Liga-Konkurrent vom Oberen Wöhrd, gewann klar mit 4:1.
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