
Dieses Remis dürfte eher den Gästen helfen. Im Fußball-Landesligaduell zwischen dem SC Erkelenz und Germania Teveren (2:2) kamen die Gastgeber nicht über ein Unentschieden hinaus, obwohl es zunächst gut für die auf einem Abstiegsplatz stehenden SCE-Akteure aussah.
In der recht leidenschaftlich geführten Partie ging das Team von Trainer Pascal Thora mit 1:0 (49.) durch Niklas Grimble in Führung. Die Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg in Folge bekamen Nahrung, als Mats Kleinen für die Heimmannschaft nur vier Minuten später per Kopfball das 2:0 vorlegte.
Aber Teveren kam zurück. Mit seinem dritten Saisontreffer schaffte Tahrek Bako nur zwei Minuten später (55.) den Anschlusstreffer. Die nun immer stärker werdenden Gäste erhielten den Lohn in der 79. Minute. Da war Jannik Perske zur Stelle und sicherte den Heidekickern mit seinem Tor den 29. Punkt. Der eingewechselte Torschütze war gerade 14 Minuten im Spiel. Der Abstand zu einem Abstiegsplatz beträgt für den abgestiegenen Mittelrheinligisten Teveren nunmehr fünf Zähler.
Sebastian Wirtz, Trainer der Germanen, meinte nach der Begegnung: „Mit dem einen Punkt sind wir sicherlich nicht zufrieden.“ Er rieb sich unter anderem daran, dass „wir durch zwei vermeidbare Standardtore in Rückstand geraten sind“. Auch hatten die Teverener zwei kurzfristige Verletzungen ereilt, die man nicht so einfach auffangen konnte. Germanias zuletzt als wertvoller Spielmacher auftretender Jan Bach sowie Folajoni Orolade mussten angeschlagen passen. „Das sind natürlich happige Ausfälle bei uns“, klagte der Germania-Coach.
Am Donnerstag, 19.30 Uhr, geht’s bereits weiter für Teveren mit der Begegnung bei den ebenfalls gefährdeten Lich-Steinstrassern. Apropos Steinstraß: Dort tritt der SCE am kommenden Sonntag an. „Das wird die finale Begegnung für uns“, sagt SCE-Trainer Pascal Thora. Zur Partie gegen Teveren hielt er fest: „Ich habe uns in der zweiten Halbzeit deutlich besser gesehen, aber beim 2:2 haben meine Jungs gepennt. Deshalb ist es doppelt schade, dass wir nicht als Sieger vom Platz gegangen sind.“
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