
In der Regionalliga Nordost stand am heutigen Samstag die Fortsetzung des 29. Spieltags auf dem Programm. Es war ein Nachmittag voller Leidenschaft und torreicher Begegnungen, bei dem der Kampf um die Tabellenplätze die Emotionen in den Stadien hochkochen ließ und sowohl im Meisterschaftsrennen als auch im Tabellenkeller für wichtige Richtungsentscheidungen sorgte.
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Vor heimischer Kulisse erlebte der Hallescher FC eine hochemotionale Enttäuschung gegen die VSG Altglienicke. Dabei begann die Partie für die Saalestädter zunächst vielversprechend: In der 18. Minute erzielte Max Kulke per Foulelfmeter die 1:0-Führung für den HFC. Doch die Freude der Gastgeber hielt nicht lange an, da die Berliner postwendend antworteten. Bereits in der 20. Minute markierte Ugur Ogulcan Tezel den Ausgleich zum 1:1. In der Schlussphase der Begegnung kippte das Spiel endgültig zugunsten der Gäste. Dominik Schickersinsky traf in der 77. Minute zum 1:2 und traf in der 87. Minute mit seinem zweiten Tor zum 1:3. Halle gelang nur noch der 2:3-Anschlusstreffer durch Serhat Polat in der 90.+3 Minute.
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In einem intensiv geführten Duell sicherte sich der 1. FC Magdeburg II drei wichtige Heimpunkte gegen den ZFC Meuselwitz. Die Magdeburger agierten mit viel Spielfreude und belohnten sich im ersten Durchgang für ihren Aufwand. In der 32. Minute erzielte Leon Mergner den Treffer zur 1:0-Führung für die Hausherren. Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich in der zweiten Halbzeit zurück in die Partie. In der 65. Minute markierte Luis Fischer den Ausgleich zum 1:1, was für eine spannungsgeladene Schlussphase sorgte. Das bessere Ende verbuchten schließlich die Magdeburger für sich: Stefan Korsch erzielte in der 78. Minute das Tor zum 2:1-Endstand.
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In einer hochemotionalen und turbulenten Partie im Steigerwaldstadion behielt der FC Rot-Weiß Erfurt gegen den SV Babelsberg 03 die Oberhand. Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß, als Marco Wolf bereits in der 9. Minute den Führungstreffer zum 1:0 erzielte. Die Gäste aus Potsdam ließen sich jedoch nicht beirren und kamen in der 36. Minute durch Tobias Hasse zum 1:1-Ausgleich.
Die zweite Halbzeit begann dramatisch: In der 54. Minute sah Kenny Weyh vom SV Babelsberg 03 die Rote Karte. Den daraus resultierenden Schwung nutzte Erfurt sofort aus und ging in der 55. Minute durch Til Linus Schwarz mit 2:1 in Führung. Raphael Assibey-Mensah erhöhte in der 66. Minute auf 3:1. Zwar keimte bei den Gästen nach dem Anschlusstreffer von Gian Luca Schulz in der 81. Minute zum 3:2 noch einmal Hoffnung auf, doch Obed Chidindu Ugondu machte in der 84. Minute mit dem Tor zum 4:2-Endstand alles klar.
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Vor 1772 Zuschauern demonstrierte der BFC Dynamo seine offensive Stärke und deklassierte den FC Hertha 03 Zehlendorf. Die Weichen für den Heimsieg wurden in der 22. Minute durch das 1:0 von Tim Windsheimer gestellt. Kurz vor der Pause, in der 41. Minute, erhöhte Tobias Gunte auf 2:0.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren dominant. Willi Theodor Reincke verwandelte in der 55. Minute einen Foulelfmeter sicher zum 3:0. Nur sechs Minuten später, in der 61. Minute, schraubte erneut Tim Windsheimer das Ergebnis auf 4:0 hoch. Den Gästen gelang in der 66. Minute durch Nasuhi Noah Jones lediglich der Ehrentreffer zum 4:1. Den Schlusspunkt einer einseitigen Begegnung setzte Leander Fritzsche in der 87. Minute mit dem Treffer zum 5:1-Endstand.
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Im Stadion an der Gellertstraße musste der Chemnitzer FC einen herben Dämpfer gegen die Reserve von Hertha BSC hinnehmen. In einer intensiv geführten Partie, in der beide Mannschaften leidenschaftlich um jeden Zentimeter kämpften, fiel die Entscheidung noch vor der Halbzeitpause. In der 38. Minute erzielte Änis Ben-Hatira das Tor zum 0:1 für die Berliner. Trotz aller Bemühungen der Chemnitzer in der zweiten Hälfte blieb es bei diesem knappen Spielstand.
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Im Werner-Seelenbinder-Stadion teilten sich der FSV 63 Luckenwalde und der FC Eilenburg in einer kampfbetonten Begegnung die Punkte. Die Gäste aus Eilenburg, die jeden Zähler für den Klassenerhalt benötigen, gingen in der 30. Minute durch Marcus Niemitz mit 0:1 in Führung. Die Freude währte jedoch nur kurz, da Luckenwalde postwendend reagierte: In der 33. Minute erzielte Fabio Schneider den Ausgleich zum 1:1. Im weiteren Verlauf schenkten sich beide Teams nichts, doch weitere Tore sollten nicht mehr fallen.
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Der Greifswalder FC ist seit zwei Spielen ungeschlagen, holte aber nur zwei torlose Remis gegen BFC Preussen und Babelsberg. Mit 28 Punkten bleibt der Druck auf Rang 15 hoch. Nun wartet mit dem FSV Zwickau ein Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Für Greifswald geht es darum, aus Stabilität endlich wieder einen Sieg zu machen.
Zwickau spielte zuletzt 2:2 gegen den BFC Dynamo, ehe unter der Woche in Jena ein klares 1:5 folgte. Mit 49 Punkten ist der FSV Fünfter, doch der Rückschlag war heftig. Das Hinspiel gewann Zwickau 1:0. Für die Gäste geht es um Wiedergutmachung, für Greifswald um dringend benötigte Punkte im Kampf gegen den Abstiegsdruck.
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Der BFC Preussen hat mit starken Auftritten aufhorchen lassen. Nach dem 0:0 gegen Greifswald folgte unter der Woche ein 2:1 gegen den Chemnitzer FC. Chadi Ramadan war dabei mit zwei Toren der Mann des Abends. Mit 41 Punkten steht der Aufsteiger auf Rang sieben und kann völlig verdient auf eine bemerkenswert stabile Saison blicken.
Carl Zeiss Jena reist als Tabellenzweiter mit 57 Punkten an und kommt mit großem Schwung. Auf das 1:0 gegen Luckenwalde folgte unter der Woche ein furioses 5:1 gegen Zwickau, mit drei Treffern von Emeka Oduah. Auch das Hinspiel gewann Jena 3:1. Preussen ist gefestigt, Jena aber steht mitten im Meisterrennen – das verspricht Hochspannung.
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Das Leipziger Derby beschließt einen Spieltag, der kaum mehr Brisanz bieten könnte. BSG Chemie Leipzig hat zuletzt ein 1:1 in Altglienicke geholt und dann unter der Woche mit dem 5:0 bei Hertha 03 ein mächtiges Lebenszeichen gesendet. Mit 25 Punkten ist Chemie Sechzehnter und braucht trotzdem weiter jeden Zähler.
Lok Leipzig führt die Tabelle mit 64 Punkten an und gewann zuletzt 2:1 gegen Erfurt. Das Hinspiel entschied Lok mit 2:0 für sich. Für den Spitzenreiter geht es darum, Platz eins im Rennen um die Aufstiegsrelegation zu behaupten. Für Chemie ist es ein Derby voller Wucht, Druck und Hoffnung. Mehr emotionale Fallhöhe ist kaum vorstellbar.
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