
So stellt man sich den Auftakt vor. Nach einer zähen Vorbereitung hat der VfB Eppingen zum Aufstakt geliefert. Es gab einen 1:0-Sieg gegen den SV Spielberg, wobei Dejan Tomic das Tor des Tages erzielte (27. Spielminute).
Das sagte der Eppinger Trainer vor der Partie: David Pfeiffer hat sich einiges anders vorgestellt, als er seine Mannschaft Anfang Juli zum Vorbereitungsstart versammelt hat. "Wir sind unserem Anspruch nicht gerecht geworden", sagt der Trainer des VfB Eppingen sechs Wochen, einige ernüchternde Testspiele und ein enttäuschendes Pokalaus in der ersten Runde beim Kreisligisten VfL Neckarau, später. Das Positive dabei: Wenn am Samstag zum Auftakt ein Dreier gegen den SV Spielberg gelingen sollte, interessiert das keinen mehr. Anpfiff in der HWH-Arena ist um 15.30 Uhr.
Vor allem die Spiele haben dem Coach nicht gefallen. "Die waren wirklich zäh", gibt er zu. Zu den schwächsten Auftritten gehörte die 1:3-Niederlage vor zwei Wochen gegen die Sport-Union Neckarsulm: "Nach einer guten ersten Halbzeit lagen wir dennoch zurück, aber in der zweiten Hälfte lief überhaupt nichts mehr zusammen und so dürfen wir uns einfach nicht präsentieren", zeigte sich Pfeiffer, "negativ überrascht", von den zweiten 45 Minuten gegen den württembergischen Landesligisten.
Die Schussphase der Vorbereitung nutzten die Fachwerkstädter deshalb, um sich laut ihrem Trainer, "konkurrenzfähig zu machen." Was Zuversicht gibt, ist der in der Breite ordentlich aufgestellte Kader, der jedoch im Angriff zwei personelle Rückschläge verdauen muss. Zum einen der beruflich bedingte Abgang von Torjäger Arnold Luck sowie die schwere Verletzung von Bennet Kuen, der sich beim eigenen Blitzturnier einen Kreuzbandriss zugezogen hat und die komplette Saison ausfallen wird. Der Coach verrät: "Natürlich halten wir die Augen nach möglichen Neuverpflichtungen offen, aber wir holen nicht nur einen Neuen, damit wir einen mehr haben."
Ein Saisonziel in Form von einer Platzierungsangabe rufen Pfeiffer und Co. nicht aus, er sagt aber: "Wir wollen uns verbessern." Nach zwei sechsten Rängen in Folge heißt das mindestens Platz fünf, den auch die Zuzenhausener ins Visier genommen haben. Angesichts der starken Konkurrenz an der zu erwarteten Spitze um Mühlhausen, Heddesheim, Bruchsal und GU-Türk. SV Pforzheim dürfte es ganz schön eng werden im Rennen um eben jenen fünften Platz.