
Das 2:7 in Walldorf ist abgehakt. Der VfB Eppingen hat wieder zurück zu seiner bislang gezeigten Stabilität gefunden und die DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal mit 1:0 geschlagen. Das Tor des Tages erzielte Noah Lorch in der 68. Spielminute.
Der VfB ist somit auf den dritten Platz geklettert und hat seinen Platz in der Spitzengruppe behauptet. Zwei Punkte liegt die Pfeiffer-Elf hinter dem Spitzenduo aus Heddesheim und Mühlhausen. Knapp dahinter lauern der 1.FC Bruchsal, GU-Türk. SV Pforzheim und der FC-Astoria Walldorf II. Diese Teams komplettieren die sechsköpfige Spitzengruppe.
Nach klaren Niederlagen sagt man gerne, lieber einmal richtig eine Klatsche kassieren, als mehrere knappe Niederlagen in Folge. "Das habe ich diese Woche tatsächlich schon sehr oft zu hören bekommen", muss Oliver Späth schmunzeln. Der Sportliche Leiter des VfB sagt deshalb: "Das würde ich sofort unterschreiben, wenn es dann wieder erfolgreich bei uns weitergeht."
Zuhause gegen Ziegelhausen/Peterstal ist der Glaube groß, die zuvor gezeigte Stabilität wieder auf den Rasen zu bekommen, schließlich war die Abwehr, die in Walldorf sieben ihrer nur 16 Gegentreffer kassierte, bislang das Prunkstück. Die Ost-Heidelberger kommen obendrein als formschwächstes Team mit vier Niederlagen in Serie. "Ich kann aber nur vor so einem Gegner warnen", sagt Späth, der die klassischen Grundtugenden fordert, "wir benötigen einen klaren Kopf, dürfen nicht jammern und müssen ganz einfach dort ansetzen, wo wir richtig gut waren."
Nach diesem Spieltag geht es nach Gommersdorf und Bretten, ehe die SpVgg Neckarelz in die HWH-Arena kommt. Es riecht folglich nach reichlich Punktgewinnen in den nächsten Wochen. Der Sportliche Leiter sieht die Mannschaft dafür bestens auf- und eingestellt. "Unser Trainerteam in Kombination mit dem gesamten Team hinter dem Team leistet eine hervorragende Arbeit", ist es Späth ein Anliegen den kompletten Staff positiv zu erwähnen.
Ein gutes Omen könnte aktuell ausgerechnet der FC Zuzenhausen sein. Vor fast exakt zwei Jahren hat Zuze in der gleichen Saisonphase ebenfalls eine Klatsche mit fünf Toren Unterschied kassiert. 0:5 hieß es damals zuhause gegen den FV Fortuna Heddesheim. Es folgten drei weitere sieglose Partien, doch dann haben die Grün-Weißen richtig aufgedreht und wurden am Ende der Saison Meister. "Auch gegen so einen Verlauf hätte ich bei uns nichts einzuwenden", beendet Späth seine Ausführungen für diese Woche wie er sie begonnen hatte – mit einem Schmunzeln.