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Ligabericht

EP: Schmitz-Hattrick bei starkem Merscher Comeback!

Marisca dreht einen 0:2-Pausenrückstand, Südderby geht an Beles, Spitzenspiele an Fola und Etzella

von Paul Krier · 16.02.2026, 17:05 Uhr · 0 Leser
Matteo Nelissen (vorne) und City besiegten Steinsel mit 2:0
Matteo Nelissen (vorne) und City besiegten Steinsel mit 2:0 – Foto: paul@lsn.sarl

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Was am Wochenende los war

Schon am Samstag konnte sich Feulen im Verfolgerduell durch einen Doppelpack von Martins Matysik Mitte der 1.Halbzeit mit 2:0 gegen Walferdingen behaupten, welches damit erstmals in dieser Saison in einem Ligaspiel ohne eigenes Tor blieb. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich Luxembourg City bereits ab 14:30 Uhr am frühen Sonntagnachmittag gegen Schlusslicht Steinsel durch. Grund für die frühe Anstoßzeit ist die noch nicht fertiggestellte neue Flutlichtanlage, aktuell stehen erst zwei von vier Masten. Beide City-Treffer fielen in der 2.Halbzeit.

Die neue Flutlichtanlage in Cents ist noch nicht fertiggestellt
Die neue Flutlichtanlage in Cents ist noch nicht fertiggestellt – Foto: paul@lsn.sarl

Das Spitzenspiel zwischen Fola und Wiltz begann ausgeglichen, ehe mit Cabral der Torwart der Hausherren in den Fokus rückte, seinen Kasten aber sauber halten konnte. Es wurde ein offener Schlagabtausch. Als Caron das 1:0 geköpft hatte (73.‘) war der Bann zugunsten der Escher gebrochen und Joker Ferreira sackte den Dreier in einer ansehnlichen Partie mit einem Doppelpack für Fola ein. Wenige Kilometer entfernt geriet Beles zuhause gegen Nachbar Schifflingen nach einer halben Stunde in Rückstand, konnte die Partie unmittelbar nach der Pause per Elfmeter ausgleichen (1:1, 48.‘), nachdem Rodrigues Delgado im Strafraum leicht gestoßen worden war. Derselbe Spieler traf in der 72.‘ per direktem Freistoß aus rund achtzehn Metern auf einem schneebedeckten Kunstrasen, auf dem die Linien kaum noch zu erkennen waren, zum 2:1-Sieg unten rechts ins Eck.

Was Mersch in Bettemburg hinlegte, war aller Ehren wert. Zur Pause mit 0:2 im Rückstand gelang Ken Schmitz zwischen der 58.‘ und 78.‘ ein Hattrick, am Ende gewann der FC Marisca sogar mit 4:2 und kann damit die Abstiegszone verlassen während der SCB den direkten Anschluss zu den Top 4 vorerst verliert. Rümelingen geriet früh in Rückstand (0:1, 10.‘), betrieb gegen Ettelbrück in der ersten Halbzeit zunächst Chancenwucher, konnte sich aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit dem Ausgleich belohnen (1:1, 45.‘+4). Doch wiederum früh im 2.Abschnitt gelang Ettelbrücks Pascal sein zweites Tor (1:2, 53.‘) und als Winter-Neuzugang Myre nach einer Stunde zum 1:3 traf, war der Auswärtssieg perfekt.

Die zwei verbleibenden Partien unserer Rückblicks auf den Auftakt der zweiten Saisonhälfte endeten jeweils mit einem knappen 0:1-Auswärtssieg. Der FC Koeppchen setzte sich in Lorentzweiler durch einen Treffer von Touré Mitte der 2.Halbzeit durch, der davon profitierte, dass sich Keeper und Verteidiger des FCL nicht einig waren. Wie schon des Öfteren in der Hinrunde vergab Lorentzweiler vor der Pause die eine oder andere gute Gelegenheit. Ex-Nationalspieler Luisi gelang des Tor des Tages für Monnerich in Berburg kurz nach der Pause, als er einen vom Keeper abgewehrten Kopfball aus zentraler Position im Strafraum zum 0:1 abstaubte (49.‘). Durch diesen Sieg konnte Monnerich das endgültige Abrutschen in den Gefahrenbereich abwenden.

Depienne: „habe meine Mannschaft bis auf ein, zwei Ausnahmen wieder komplett zusammen“

FCM-Trainer Marc Depienne gegenüber FuPa: „Wir haben dem Spiel von Anfang an unseren Stempel aufgedrückt und verdient gewonnen. Wir brachten die nötige Intensität, den nötigen Kampf und die nötige taktische Disziplin auf den Platz. Der Matchplan wurde von A bis Z eingehalten und das Ergebnis davon sind verdiente drei Punkte. Berburg hatte zuhause noch kein Spiel verloren und unser Ziel war es, das zu ändern. Zur Halbzeit hätte es schon 2:0 stehen müssen, leider waren wir vor dem Tor nicht konsequent genug.

Ich habe meine Mannschaft bis auf ein, zwei Ausnahmen wieder komplett zusammen, dazu kommen unsere beiden Winterneuzugänge Rafdy und Martins, die die Qualität nochmals gesteigert haben und uns guttun. Leider hatten wir seit November mit enormem Verletzungspech zu kämpfen. Wintervorbereitungen hier in Luxemburg sind immer schwierig, bedingt durch die Wetter- und Platzbedingungen. Unsere war nicht optimal, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Am wichtigsten war, dass die verletzten Spieler zurückkamen, um in der Rückrunde voll angreifen zu können.“