
Der 29. Spieltag in der Landesliga Südost hatte es in sich. Der VfB Hallbergmoos besiegte den SVN München locker. Der TSV 1860 Rosenheim gewann das Derby gegen den SB Chiemgau Traunstein. Der TSV Kastl zeigte sich nach der Pleite gegen den TSV Kastl enttäuscht. Die Stimmen zur Runde.
Martin Wagner, Trainer des TSV Murnau: "Die Enttäuschung nach dem Spiel gegen Kirchheim ist trotz des Last-Minute-Ausgleichs groß. Am Ende war es von jedem Einzelnen ein Stück zu wenig. Wir haben heute vieles vermissen lassen und haben es nicht geschafft, an unsere Leistungsgrenze zu gehen. Trotzdem hatten wir fünf, sechs hundertprozentige Torchancen. Daraus müssen wir mehr machen und den Ball zumindest auf das Tor bringen.
Kirchheim hat das Maximum herausgeholt und war immer wieder durch Konter gefährlich, während wir in vielen Situationen nicht konsequent genug waren.
Mit dem Ausgleich durch Adelwart nach starker Dacic-Vorarbeit haben wir zumindest unsere Heimserie gerettet."
Harry Mayer, Trainer des TSV Kastl: "In den ersten 30 Minuten waren wir nicht richtig auf dem Platz. Schwabing war gut drin und hat ein, zwei richtig gute Chancen gehabt. Danach haben wir ein bisschen umgestellt, sind dadurch besser ins Spiel gekommen und hatten eine riesen Chance durch Spinner, die der gegnerische Keeper sehr gut gehalten hat. Nach der Pause waren wir das spielbestimmende Team und haben mehrfach den Pfosten getroffen. Der Torwart hat zudem ein paar Mal gut gehalten. Wie es dann so ist, Schwabing kommt einmal vor das Tor und macht durch einen schönen Schuss in den Winkel das 1:0. Im Nachgang haben wir es weiter probiert, aber das Tor nicht getroffen. Trotz der Vielzahl an Chancen waren wir zu unsauber und zu wenig konsequent, um ein Landesliga-Spiel zu gewinnen. Darüber bin ich sehr enttäuscht, weil viel mehr drin gewesen wäre. Glückwunsch an Schwabing."
Andreas Giglberger, Trainer des VfB Hallbergmoos-Goldach: "Wir haben die Aufgabe Neuperlach daheim souverän gelöst – souveräner als noch beim 4:2 in der Hinrunde. Dabei konnten wir einigen Spielern, die zuletzt nicht so häufig gespielt haben oder verletzt waren, wichtige Spielpraxis und unseren angeschlagenen Jungs eine Pause geben. Damit können wir nach dem Wochenende frisch ins Spiel gegen Rosenheim am Dienstag gehen. Das Team ist das Spiel sehr seriös angegangen und hat dem Gegner - natürlich auch durch die beiden frühen Treffer - zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit gegeben, ernsthaft daran zu glauben, Punkte entführen zu können. Defensiv haben wir keine wirkliche Torchance zugelassen und offensiv sehenswerte Tore erzielt, auch wenn nach vorne schon auch noch mehr gegangen wäre. Zwei Tore sind nach schönen Kombinationen und auch endlich wieder zwei nach Standards gefallen. Jetzt freuen wir uns auf das Topspiel im eigenen Stadion gegen Rosenheim."
Wolfgang Schellenberg, Trainer des TSV 1860 Rosenheim: "Die frühe 1:0-Führung hat uns in die Karten gespielt. In der Folge haben wir es immer wieder geschafft, Traunsteins Offensivwaffen Kenan Smajlovic und Julian Höllen aus dem Spiel zu nehmen. Insbesondere in der zweiten Halbzeit hatten wir die ein oder andere sehr, sehr gute Situation, auf 2:0 zu erhöhen. Der zweite Treffer ist uns durch einen Elfmeter nach rund 60 Minuten gelungen. Danach ist Traunstein nicht wirklich zu einer Torchance gekommen, obwohl sie versucht haben, Druck auszuüben. Im Gegenzug hätten wir bei einer unserer Konterchancen das 3:0 machen können."