
Am kommenden Dienstag steigt die SpVgg Bayreuth auf dem Kunstrasenplatz des Hans-Walter-Wild-Stadions in die Wintervorbereitung ein. 35 Trainingseinheiten und fünf Testspiele gegen die DJK Gebenbach, den ASV Neumarkt, den FSV Erlangen-Bruck, die SpVgg Ansbach und Viktoria Aschaffenburg stehen für die Kicker der "Oldschdod" auf dem Programm, ehe am 28. Februar der Startschuss in die Frühjahrsrunde in der Regionalliga Bayern auswärts beim VfB Eichstätt fällt. Kurz vorm Trainigsauftakt hat Cheftrainer Lukas Kling der vereinseigenen Medienabteilung ein ausführliches Interview gegeben.
Lukas Kling über...
...die Auswirkungen der Verletzungsmisere in der bisherigen Saison:
"Unter diesen Voraussetzungen ist es extrem schwierig, Konstanz aufzubauen. Wir mussten nahezu jedes Spiel personell neu reagieren und Spieler auf Positionen einsetzen, die nicht ihre Stammrollen sind. So lassen sich feste Abläufe und Automatismen nur schwer entwickeln. Auch für die Spieler selbst ist es nicht einfach, Rhythmus und Selbstvertrauen aufzubauen, wenn sie ständig umstellen müssen und immer wieder neue Nebenleute haben. Vergleicht man das mit der vergangenen Saison, sieht man, was eine eingespielte Viererkette ausmachen kann. Damals waren wir defensiv sehr stabil und haben viele Spiele knapp gewonnen. In dieser Halbserie war diese personelle Kontinuität leider nicht gegeben."
...das bisher schwache Abschneiden auf Tabellenplatz 13:
"Mit der aktuellen Punkteausbeute sind wir natürlich nicht zufrieden, das ist ganz klar. Im Hinblick auf unsere Saisonziele befinden wir uns dennoch im Soll, denn unser klares Ziel war und ist der Klassenerhalt. Gleichzeitig wissen wir, dass wir uns in der Rückrunde in der Ausbeute steigern müssen, um den Verbleib in der Liga möglichst frühzeitig abzusichern."

... seine Erwartungen für die Frühjahrsrunde:
"Optimistisch stimmt mich vor allem, dass einige Spieler bald zurückkehren werden. Gleichzeitig gibt mir der Teamgeist sehr viel Zuversicht. Die Mannschaft hat sich – abgesehen von zwei Spielen – nie hängen lassen und immer bis zum Schluss alles investiert. Diese Mentalität nehmen wir mit in die Rückrunde, und deshalb gehe ich sehr positiv in die Vorbereitung."