
Dieburg-Odenwald. In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald ist die Entscheidung um die Meisterschaft auf den letzten Spieltag vertagt, weil Tabellenführer TSV Höchst gegen die KSG Georgenhausen nicht über ein 1:1 Remis hinauskam. Durch das Remis sicherte sich Georgenhausen dagegen den Klassenerhalt. Da nützte der TSG Bad König/Zell der umkämpfte 5:4-Heimsieg gegen Viktoria Urberach nur wenig. Vielmehr müssen die Odenwälder in die Abstiegsrelegation. Der Tabellenzweite TSG Steinbach setzte sich mit 3:1 gegen Schlusslicht Lengfeld durch und Hassia Dieburg, als Tabellendritter mit noch theoretischen Chancen auf Platz zwei, kam gegen den FV Eppertshausen zu einem deutlichen 4:0 Heimsieg. Viktoria Kleestadt gab ihr Spiel beim TV Fränkisch-Crumbach kampflos ab.
Für die Meisterschaftsfeier war in Höchst alles angerichtet. Nur die Gäste aus Georgenhausen machten da nicht mit. Höchst hatte mehr Spielanteile und war optisch überlegen. Es fehlte aber die erforderliche Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Allerdings stand die Abwehr der Gäste gut und ließ kaum etwas zu. Auf der anderen Seite setzte Georgenhausen immer wieder Nadelstiche. Einer davon führte auch zum 0:1 durch Krichbaum (43.). Nach der Pause setzten die Odenwälder alles daran, die Partie zu drehen. Doch das Gästetor war wie vernagelt. Schließlich war es Seiler (62.), der zum Remis traf. Bis zum Abpfiff mühte sich der Tabellenführer dann vergeblich, mit einem weiteren Tor für ein Happy End zu sorgen. Das gab es aber für Georgenhausen, das mit dem Remis den Klassenerhalt perfekt gemacht hat.
Lengfeld trat nicht wie ein Absteiger auf und agierte im ersten Durchgang auf Augenhöhe. Für die Gastgeber begann die Partie optimal, weil Cutura (7.) schnell für die Führung sorgte. Man verpasste es aber, nachzulegen. Auf der anderen Seite sorgte Quaadt (44.) kurz vor der Halbzeit für den Ausgleich. Aus der Pause kam Lengfeld agiler und forderte die Odenwälder heraus. Die hatten zunächst einige Mühe, die Partie im Griff zu behalten. Als Vlahov (74.) nach einem Konter die erneute Führung der TSG besorgte und Cutura (76.) schnell zum 3:1 nachlegte, war die Sache aber gelaufen.
Seine theoretischen Chancen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation wahrte die Hassia mit einem souveränen Heimerfolg gegen Eppertshausen. Mats Böttler (10.) und Pascal Fuhlbrügge besorgten gegen harmlose Eppertshäuser eine 2:0-Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel einseitig. Cedric (67.) und Pascal Fuhlbrügge (76.) erhöhten das Ergebnis zum deutlichen Heimsieg.
Obwohl als freiwilliger Absteiger feststehend, forderte Urberach den Odenwäldern alles ab, die trotz des Heimsieges nun die Abstiegsrelegation bestreiten müssen. Aus Sicht der TSG dennoch ein Erfolg, sah man sich vor wenigen Wochen noch als Absteiger.
Zu einem überraschend hohen Sieg kam Günterfürst im Odenwald Derby. Obwohl im ersten Durchgang Timocin (1.), Lennart Müller (4.) und erneut Timocin (40.) für eine klare Pausenführung sorgten, hatte Lützel-Wiebelsbach gute Tormöglichkeiten, die man aber sträflich ausließ. Nach der Pause bauten die Gäste stark ab, was Robin Müller (57.), Timocin (65.) und Köbler (80.) dazu nutzten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.
Die Gäste mussten bereits nach vier Minuten in Unterzahl spielen, weil Engel die rote Karte gesehen hatte. In Unterzahl war die Partie dann gegen die Gäste und den Toren von Eifert (7.), Max Daniel (22.) und Dennis Jakob (43.) gelaufen. Nach der Pause machten Eifert (52.), Paul Daniel (61.) und nochmals Eifert (65.) das halbe Dutzend voll.
Im ersten Durchgang hatte Brensbach die Partie trotz des Rückstandes, für den Lubecki (23.) sorgte, im Griff. Marco Raitz (29.) und Geiß (37.) drehten den Spieß um. Nach der Roten Karte gegen Beilstein (51.) gerieten die Gäste ins Wanken. Deren Unterzahl nutzten Felix Olt (65.), Kaffenberger (67.), Schacht (82.) und Schmidt (85./90.) zum Kantersieg.