
Rick Hutter hat sich am Sonntagabend die Tabelle der Mannheimer Kreisliga ganz genau angeschaut. "Es sind fünf Punkte zum Ersten und sechs Zähler auf einen Abstiegsplatz, damit ist eigentlich schon alles gesagt", fasst der Trainer der TSG Lützelsachsen das Ligageschehen prägnant zusammen.
Sein Zwischenfazit nach knapp über einem Drittel der Saisondrittel fällt weitestgehend positiv aus, was zu einem großen Teil an den beiden vergangenen Spielen liegt. 2:0 siegte die TSG letzten Sonntag gegen Pfingstberg-Hochstätt und sieben Tage zuvor gab es einen fast schon sensationellen 1:0-Erfolg beim Spitzenreiter SC Käfertal. "Dass wir zudem fünf Mal zu Null gespielt haben, sorgt hier schon für ein paar Schmunzler", muss Hutter lachen.
Die letzte Runde doch recht anfällige Defensive hat sich augenscheinlich stabilisiert und schließlich ist eine zupackende Abwehr fast immer die Grundlage für einen erfolgreichen Saisonverlauf. Mit Rang vier und 20 Punkten aus elf Partien ist Hutter zufrieden, "da ich es zu Saisonbeginn genau so erhofft habe." Der Höhepunkt war für ihn ganz klar, "der Sieg in Käfertal."
Stabilisierende Leistungen und ein in der Breite gut besetzter Kader mit kaum Ausfällen lässt für die fünf verbleibenden Ligaspiele 2025 auf einen kleinen Lauf hoffen. Drei Begegnungen davon sind Heimspiele auf dem eigenen Kunstrasen, am Sonntag geht es aber in die Fremde. Bei der TSG Eintracht Plankstadt trifft Lützelsachsen auf einen Kontrahenten aus dem breiten Mittelfeld und für Hutter gibt es eine große Unbekannte zu bedenken. "Es stellt sich die Frage, ob wir auf Rasen oder Kunstrasen spielen und das wird natürlich einen großen Einfluss auf das Spielgeschehen haben", sagt der Coach.
Der Herbst könnte ein richtig goldener für den FV 03 Ladenburg werden. Seit Mitte Oktober – ausgerechnet nach der heftigen 0:12-Klatsche bei der SG Oftersheim – geht es spürbar bergauf bei den Römerstädtern. Das ist angesichts der Tabellenlage auch dringend notwendig gewesen, schließlich muss sich bis auf die beiden abgeschlagenen Teams der TSG Rheinau und des FV Brühl II beinahe die komplette Liga Abstiegssorgen machen. Das beste Mittel gegen größere Sorgen sind stets drei Punkte und genau diese sind absolute Pflicht für die Ladenburger, die mit Brühls Landesliga-Reserve eine der beiden abgeschlagenen Mannschaften empfangen.