
Vor 12468 Zuschauern ereignete sich ein interessantes Fußballspiel, bei welchem aber mehr die Gäste aus Cottbus vor Aufgaben gestellt wurden.
Doch eine entsprechende Sicherheit brachte diese knappe Führung zu Beginn der zweiten Hälfte nicht, da es die Gäste nicht schafften, mit Toren nachzulegen. Stattdessen kam Saarbrücken zum Ausgleich. Tim Civeja leitete den Angriff über die rechte Außenbahn ein, was dann den Pass zu Florian Pick zur Folge hatte. Der Stürmer zog in den Strafraum und vollendete ins linke untere Eck (55.). Kurz danach ließ Kai Brünker das 2:1 liegen, als er seinen Kopfball an die Unterkante der Querlatte donnerte (57.).
Wollitz sah, dass seine Elf zusehends Probleme in der Defensive bekam. Anschließend setzte er auf eine stabilere Defensive, was mit den Einwechslungen von Leon Guwara und Dominik Pelivan auch gelang. Es entstand auch eine Doppelchance für Energie, wieder in Führung zu gehen. Zuerst scheiterte Lukas Michelbrink mit seinem Kopfball, da diese Tormöglichkeit abgeblockt wurde. Dann versuchte es Erik Engelhardt aus spitzem Winkel und scheiterte an Schlussmann P. Menzel (63.). In den darauffolgenden Spielminuten ereignete sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Torchancen wurden auf beiden Seiten seltener. So deutete sich bereits in der Schlussviertelstunde diese Punkteteilung an.
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Die Stimmen zum Spiel:
Jürgen Luginer (1. FCS): „Wir haben heute ein hervorragendes Spiel gemacht und hatten viele gute Tormöglichkeiten. Wo uns etwas gefehlt hat, war, den Lucky Punch in der zweiten Halbzeit nicht gesetzt zu haben. In unserer Situation bräuchte man einen Sieg. Aber gegen den Tabellenführer so aufzutreten, macht schon Mut.“
Patrick Sontheimer (1. FCS): „Für mich ging heute eine lange Leidenszeit vorbei. Wenn es sich für einen um einen Fußballverein dreht, und der einem weggenommen wird, dann ist es ein schönes Gefühl, zurückzukehren.“
Pele Wollitz (FCE): „Mit dem Punkt können wir mehr als zufrieden sein. Mit dem Spiel hatten wir Phasen, wo wir es spielttechnisch nicht gut gemacht haben. Wir haben nie die gegenüberliegende Halbfeldseite gesehen.“
Moritz Hannemann (FCE): „Am Ende ist es ein verdienter Punkt. Trotzdem tut es weh, wenn man 1:0 führt, aber das Gegentor bekommt. In der Phase nach der Halbzeit bekamen wir es nicht geschlossen. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Unter dem Strich nimmt man einen Punkt mit, was aufgrund der Chancen des Gegners gerecht ist. Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen, und machen weiter.“
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Fazit: Die Wollitz-Elf stand einem selbstbewussten Gegner gegenüber, welcher gegen seine derzeitige Position im Abstiegskampf erfolgreich zu agieren versucht. Demzufolge gelang es nur schwer den 1. FCS unter Kontrolle zu bringen. Demnach ist das 1:1 ein Punktgewinn für Energie. Zwar ließ die Abwehr mehr zu, war aber in der Lage rigoros zu verteidigen.
