2026-01-09T09:36:09.492Z

Spielbericht

Energie Cottbus: „Es war für uns ein glücklicher Sieg.“

In diesem Duell zwischen Cottbus und Aue hatte Energie das bessere Ende für sich.

Vor 14.772 Zuschauern war es ein Duell auf Augenhöhe, welches Aue hätte auch für sich entscheiden können. Im folgenden Text erfährt ihr, wie sich das Spiel im Gesamtverlauf gestaltete.



Wenig zwingende Chancen auf beiden Seiten

In der Anfangsphase war Energie bestrebt, viel für das eigene Angriffsspiel zu tun und setzte sich in den ersten Spielminuten im gegnerischen Strafraum fest. Nach rund zehn gespielten Minuten kam Aue besser in die Partie und kombinierte bis zum gegnerischen Strafraum sehr gefällig, ohne dabei gute Torchancen zu kreieren. In der Folge wäre ein Auer Ballverlust fast zum Verhängnis für die Gäste geworden. Putze ging aufmerksam dazwischen und bediente Möker, der dann Halbauer einsetzte. Dessen Schuss konnte Männel ohne Probleme halten (16.). In den weiteren Spielminuten sah man eine ausgeglichene Partie, in der Energie versuchte, den Gegner stärker unter Druck zu setzen, schaffte es aber nicht die Auer Abwehrkette zu knacken, die gut gegen den Ball arbeiteten. Dennoch sollte es im ersten Abschnitt noch zwei nennenswerte Szenen geben. Zunächst für Aue, als Schmid allein in den Strafraum dribbelte und Bethke seinen Kasten verließ und per Fußabwehr die Situation entschärfte (37.). Danach brachte Copado auf der anderen Seite eine scharfe Flanke auf den zweiten Pfosten. Dann suchte Halbauer den Abschluss, welchen Schlussmann Männel entschärfte (39.).

Ereignisreiche zweite Halbzeit mit einigen Chancen auf beiden Seiten

Pele Wollitz brachte für die zweite Halbzeit Krauß und Thiele in das Spiel. Allerdings blieb diese Maßnahme noch ohne Wirkung, da die Gäste nicht nur gut gegenhielten, sondern auch selbst für das eigene Angriffsspiel mehr taten. Fallmann bediente Jakob mustergültig, der dann in eine aussichtsreiche Situation gekommen war. Doch dabei wurde von Energies Defensive im letzten Augenblick gestört (54.). Auch im Konterspiel waren die Sachsen immer wieder gefährlich, sodass Energie aufpassen musste nicht in Rückstand zu geraten. Dennoch wäre die eigene Führung möglich gewesen. Krauß erhielt einen langen Querpass und kam auf halblinker Position in aussichtsreiche Schussposition. Aus spitzen Winkel zwang er Männel zu einer Glanzparade (61.). Auch Aue hätte das 1:0 auf dem Fuß, als Schmid den Ball erhielt und ohne zu zögern schoß. Schlussmann Bethke blockte ab und parierte anschließend auch den Nachschuss von Schmid (79.). In der Schlussphase erarbeiteten sich die Hausherren eine Kontersituation, in welcher Copado mit einer butterweichen Flanke Krauß einsetzte, der am zweiten Pfosten den Abschluss suchte, aber von Männel abgekocht wurde, als der Keeper entschlossen seine Arme noch oben riss und den Ball entschärfte, der dann anschließend über die Latte flog (86.). Doch den Schlusspunkt unter dieser Partie setzten die Hausherren. Bretschneider flankte hoch in den Strafraum und Cigerci wollte den Ball erreichen. Dabei wurde er von Rosenlöcher klar nach unten gezogen. Sofort zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Cigerci verwandelte als Gefoulter selbst links ins untere Eck (89.).

Fazit: Es war ein Duell auf Augenhöhe, und Energie errang den Sieg dank einer überzeugenden Schlussphase und setzte sich knapp gegen ein stark aufspielendes Erzgebirge Aue durch, die trotz Niederlage selbstbewusst in die kommenden Aufgaben gehen können.

Stimmen der Beteiligten:

Pele Wollitz: „Es war für uns ein mehr als glücklicher Sieg. Im letzten Drittel hatten wir wenig klare Torchancen. Dennoch hat man erkannt, dass wir nach vorn spielen wollten. Aue hat ein hervorragendes Spiel gemacht. In dieser Phase der Saison geht es nur um Ergebnisse. Trotzdem hätte ich gerne mehr Torraumszenen und mehr Torchancen bei meiner Mannschaft gesehen.“


Jens Härtel: „Wir haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass Energie dieses Spiel am Ende gewonnen hat. Gerade in der ersten Halbzeit habe ich ein gutes Auswärtsspiel meiner Mannschaft gesehen. Wir hatten viel Spielkontrolle und spielten uns Tormöglichkeiten heraus, die wir nicht genutzt haben. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir gute Situationen und verlieren ein Spiel, das man so nicht verdient hat zu verlieren. Es ist ärgerlich, wenn man für eine hervorragende Leistung vor einer tollen Kulisse nicht mit Punkten belohnt worden ist. Dennoch können wir ein paar positive Aspekte aus der Partie mitnehmen und Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, im kommenden Spiel besser machen.“

Die kommenden Aufgaben beider Kontrahenten:

Energie Cottbus: Samstag, 05. April um 14:00 Uhr; Auswärtspiel bei 1860 München.
Erzgebirge Aue: Samstag, 05. April um 14:00 Uhr; Heimspiel gegen VfB Stuttgart II.

Aufrufe: 029.3.2025, 18:35 Uhr
René KubaschAutor