Energie musste sich geschlagen geben, da man es nicht schaffte auf hundertprozentige Leistung zu kommen, was Kapitän Axel Borgmann nach dem Spiel resümierte. Auch sein Trainer Pele Wollitz fand ein paar Worte zur Niederlage, was ihr im weiteren Textverlauf lesen könnt.
So., 23.02.2025, 13:30 Uhr
Hausherren mit guten Zweikampfwerten – Energie mit zu wenig Torchancen
Von Beginn an gingen die Hausherren sehr konzentriert in die Partie. Sie agierten mit einer guten Raumaufteilung und waren auch in den Zweikämpfen sehr präsent. Dazu sprach der hohe Ballbesitz für sich. Energie hatte sichtlich Probleme, das Spiel an sich zu reißen. Sie standen aber in der Anfangsphase in der Defensive sicher und ließen den VfB II im weiteren Verlauf oftmals in die Abseitsfalle laufen. Die erste gute Aktion auf das Gästetor hatte Kastanaras. Dessen Schuss klärte Kusic im letzten Augenblick zum Eckball (16.). Energie hatte seine erste gute Tormöglichkeit durch eine Doppelchance. Die Gäste schalteten schnell um und Thiele schickte Halbauer, der an Schlussmann Seimen scheiterte. Auch Cigercis Nachschuss konnte er entschärfen (31.). Im weiteren Verlauf dieser Halbzeit gab es je eine Großchance für das jeweilige Team. Zuerst für den Gastgeber, wo Malanga sich über die rechte Außenbahn durchsetzen konnte und anschließend auf Kastanaras passte, der mit der Ballannahme sofort den Abschluss suchte. Dabei ging Schlussmann Bethke leicht in die Hocke und nahm den Ball auf (36.). Kurz darauf setzte sich Energie über die linke Außenbahn durch, wo Halbauer Thiele flankierte. Dessen Kopfball landete an der Latte (38.).
Energie mit kurzer Drangphase – VfB II eiskalt vor dem Tor
Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam Energie besser aus der Kabine und bestimmte bis zur 60. Minute das Geschehen. In einer Situation erkämpfte sich Tallig in der gegnerischen Hälfte den Ball und startete sein Solo. Sein anschließender Torabschluss kam etwas zu zentral auf den VfB-Kasten, sodass Seimen keine Probleme hatte, diese Möglichkeit zu halten. Rorigs Distanzschuss flog über den Kasten von Seimen (52.). Im weiteren Spielverlauf versuchte die Wollitz-Elf, die eigene Spielstruktur zu verbessern, was allerdings wenig gelungen war. Energie schaffte es nicht, sich dauerhaft in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Viel zu leichte Ballverluste in den eigenen Reihen und Kontermöglichkeiten für den Gegner verhinderten dies. Und dann passierte sogar das Unglaubliche. Energie geriet mit 0:1 in Rückstand. di Benedetto bediente auf der linken Außenbahn Ulrich, der den Ball in den Strafraum flankte. Bethke kam zwar aus seinem Kasten, bekam den Ball aber nicht zu fassen, da Faghir ihn umkurvte und anschließend einnetzte. Aber so richtig zwingend vor dem Tor wurden die Gäste nicht. Stattdessen fiel in der Nachspielzeit das 2:0. Ulrich spielte den Ball über die rechte Außenbahn in den Strafraum. Im Fünfmeterraum nahm Faghir den Ball direkt und überwand Bethke zu zweiten Mal.
Fazit: Energie erleidet die erste Niederlage der Rückrunde, weil sie es nicht schaffte, in einer höheren Offensivphase zu bleiben. Die U21 des VfB Stuttgart arbeitete rigoros gegen den Ball und verhinderte mit guten Zweikampfwerten, dass Energie gefährlich in den Strafraum kam. Zudem erkämpften sie sich das Glück in der Offensive und gewinnen nicht ganz unverdient mit 2:0 gegen den Tabellenführer.
Pele Wollitz sagte zum Spiel seiner Mannschaft Folgendes:
„Es war ein Spiel mit wenig Intensität und Ballkontrolle. Durch die Statikänderung haben wir speziell über die rechte Außenbahn die Halbspuren nicht mehr so verteidigt. Stuttgart war auch schon davor über die Situationen gefährlich gewesen. Sie wollten heute den Sieg mehr als wir.“
Die kommenden Aufgaben beider Kontrahenten:
VfB Stuttgart II: Sonntag, 02.03.2025 um 19:30 Uhr; Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld.
Energie Cottbus: Samstag, 01.03.2025 um 14:00 Uhr; Heimspiel gegen VfL Osnabrück.