
Der FC Dornbreite Lübeck geht mit maximalem Druck in den letzten Spieltag der Landesliga Holstein. Gegen den TSV Pansdorf zählt für die Mannschaft von Trainer Sascha Strehlau womöglich ein Punkt, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Für den FC Dornbreite Lübeck gibt es vor dem Saisonfinale einige Rechenspiele mehr: Die Lübecker müssen ihr Heimspiel gegen den TSV Pansdorf möglichst positiv gestalten und gleichzeitig auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Mit 35 Punkten liegt Dornbreite vor dem letzten Spieltag auf Rang 13 und damit zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz.
Die jüngste 1:2-Niederlage bei SV Eichede II hat die Lage weiter verschärft. Dabei hatte Dornbreite durch Marcel Nagel zunächst geführt, ehe die Gastgeber die Partie noch drehten. Nun soll im letzten Saisonspiel die Wende gelingen.
Trainer Sascha Strehlau richtet den Fokus ausschließlich auf die eigene Aufgabe: „Kompletter Fokus auf Sonntag. Es wird ein Spiel mit vielen Zweikämpfen, gewinnen wir die Mehrzahl, gewinnen wir auch das Spiel.“
Der TSV Pansdorf reist dagegen ohne existenziellen Druck an. Mit 43 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Hendrik Block auf Rang vier und kann unabhängig vom Ausgang der Partie entspannt in den letzten Spieltag gehen. Dennoch will sich Pansdorf nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den SV Türkspor Bad Oldesloe ordentlich aus der Saison verabschieden.
„Unser Ziel ist es, mit einem positiven Gefühl die Saison zu beenden“, sagt Block. Gleichzeitig erwartet er einen hochmotivierten Gegner: „Für Dornbreite geht es um den Klassenerhalt und entsprechend erwarte ich einen Gegner, der sein Herz auf dem Platz lassen wird.“
Das Hinspiel dürfte den Lübeckern zumindest Mut machen. Dort gewann der FC Dornbreite Lübeck überraschend klar mit 2:0 in Pansdorf. Nun braucht Dornbreite erneut einen solchen Auftritt – diesmal allerdings unter deutlich größerem Druck.