
Es war ein echtes Kellerduell, als sich Kottgeisering und Biburg gegenüberstanden. Dem SVK gelang dabei ein echter Befreiungsschlag.
Kottgeisering – Erst einmal ein wenig Abstand zu den allerletzten Plätzen geschaffen hat der SV Kottgeiserung. Im Duell mit dem vor dem Spiel noch punktgleichen ASV Biburg behielt man mit 4:1 (2:0) die Oberhand. Die Treffer erzielten Fabian Mahr, Simon Ostermeir, Max Sanktjohanser und Robin Schneider. Für den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer der Biburger hatte Sidibe Solomane gesorgt.
In der Halbzeitbesprechung hatte Kottgeiserings Trainer Christian Huber noch gemahnt, sich trotz guter Leistung und viel Einsatz sich nicht zu sehr auf der sicheren Seite zu wähnen. Worte, die nicht ganz so das gewünschte Gehör fanden. Denn der ASV kam auf und sah sich eine knappe Viertelstunde nach Wiederanpfiff belohnt. „Da haben wir eine Weile unseren Spielfluss verloren“, umschrieb Huber die Tatsache, dass man weitere gut zehn Minuten um den Ausgleich bettelte.
Vor allem SVK-Kapitän Philipp Lietschulte hatte sich in dieser Phase in den Mittelpunkt gerückt. Er hatte zu einem beinahe schulbuchmäßigen Kopfball angesetzt, allerdings in Richtung des eigenen Tores. Kottgeiserings Keeper Achim Kreitner musste sein gesamtes Repertoire an Reflexen und Stellungsspiel auspacken, um ein Gegentor zu verhindern. „Da ist er seinem Torwart auf jeden Fall ein Kaltgetränk schuldig“, kommentierte Huber die Szene.
Durchatmen konnte er dann wieder mit dem 3:1, nach dem der SV Kottgeisering wieder so aufspielte wie in der ersten Halbzeit. „Unser Matchplan war volle Pulle zu gehen und auf schnelle Tore“, so Coach Huber. Das gelang den Gastgebern recht gut. So ging die Pausenführung des SVK in Ordnung, auch wenn die Biburger bei den Gegentoren durchaus tatkräftig mitgeholfen hatten.
Dass die Moral der Biburger in Ordnung ist, bewiesen die zwei Lattentreffer, mit denen sie zumindest in dieser Bilanz mit den Kottgeiseringern gleichziehen konnten. Auch nach dem 1:3 bemühte sich der ASV noch eifrig um eine schnelle Antwort und den nochmaligen Anschluss, konnte aber hinter seiner Aktionen nicht mehr den richtigen Druck setzen. Erst mit dem 1:4 war schließlich der Stecker so richtig gezogen. Allerdings fiel Biburgs Niederlage um ein Tor zu hoch aus.
SVK-Coach Huber war es egal. Das Ziel, sich etwas von unten zu lösen, hatte man erreicht. Auch insgesamt war er mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: „Wir haben wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht.“ (Hans Kürzl)