
Die Gelb-Blauen beenden ihre Durststrecke im Jahr 2026. Trainer Roman Langer lobt die disziplinierte Leistung seiner Mannschaft.
Pipinsried – Endlich ist der erste Sieg im Jahr 2026 unter Dach und Fach! Der FC Pipinsried hat in der Bayernliga Süd sein Heimspiel in der Küchenstadel-Arena gegen den SV Schalding-Heining glatt mit 3:0 gewonnen. Nach sieben sieglosen Spielen war das Durchatmen nach der Partie gegen die Niederbayern im Stadion hörbar. Trotz des Sieges verbleiben die Gelb-Blauen mit 36 Punkten aus 25 Spielen auf Rang zehn in der Tabelle.
Die Pipinsrieder gingen schwungvoll in die Partie, sie konnten sich zunächst einige Vorteile erspielen. Halbchancen waren die Folge. Danach fand der Gast aus dem Passauer Westen langsam in die Partie, ebenfalls ohne zwingend zu werden. Entsprechend torlos verabschiedeten sich die Teams in die Pause.
Nach der Pause trumpfte der Gastgeber dann auf. In der 47. Minute passte Mario Götzendörfer von der rechten Seite an die Strafraumkante. Von dort hatte Sebastian Keßler kein Problem, den Ball aus zentraler Position zur viel umjubelten Führung einzuschießen. Der FCP bekam das Heft des Handelns nun vollends in die Hand. Der Gast aus Schalding hatte in dieser Phase nichts entgegenzusetzen. In der 71. Minute netzte FCP-Stürmer Florian Gebert ein, sein Schuss wurde noch unhaltbar für Gästekeeper Kaan Gülcü abgefälscht.
Nur wenige Minuten später sah Gäste-Spieler Mohamed Bekaj den Gelb-Roten Karton – praktisch die Entscheidung. Zwar mühten sich die Schaldinger in der Endphase um den Anschlusstreffer, doch außer einem Lattenschuss von Daniel Zillner fünf Minuten vor Schluss kam nichts von den desillusionierten Gästen. In der 90. Minute verwandelte Jaroud Kanze schließlich einen Foulelfmeter; Dominik Neisser war zuvor im Strafraum von den Beinen geholt worden.
Grundlage des Sieges war die disziplinierte Leistung der Mannschaft und, einmal mehr, die gute Defensivarbeit. Speziell in der Zentrale machten die Gelb-Blauen den Laden dicht. Die beiden Außenverteidiger Benedikt Lobenhofer und Sebastian Keßler konnten zudem in der Offensive Akzente setzen. Entsprechend ist unter dem Strich festzuhalten, dass Schalding-Heining insgesamt zu harmlos agierte, um den FCP zu fordern. Den Gästen fehlte zum Vergleich der vergangenen Jahre das Feuer.
„Endlich. Nach Wochen des Wartens haben wir endlich den Dreier eingefahren. Heute haben wir von Minute eins alles umgesetzt. Wir haben, bis auf den Lattenschuss, so gut wie nichts zugelassen. Heute hat man gesehen, was möglich ist“, freute sich der Pipinsrieder Trainer Roman Langer nach dem Spiel. Freude machte ihm auch der Einsatz der beiden Nachwuchsspieler Dominik Neisser und Thomas Wolf, die in der Schlussphase eingewechselt wurden. Neisser holte sogar den Elfmeter heraus, der zum 3:0 führte.
„Heute hat man gesehen, was möglich ist.“
FCP-Trainer Roman Langer
Am kommenden Freitag empfängt der FC Pipinsried den vom Abstieg bedrohten TSV Kottern. Die Allgäuer gewannen vor Wochenfrist in Schalding mit 4:0, am vergangenen Wochenende schickten sie den FC Sturm Hauzenberg mit 3:0 auf die weite Heimreise in den Bayerischen Wald.