Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld der Wasserwerkelf, zudem für die vielen jungen Spieler im Team sehr wichtig ist Kapitän Stefan Graf (rechts), der wegen eines Fingerbruchs lange ausgefallen war.
Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld der Wasserwerkelf, zudem für die vielen jungen Spieler im Team sehr wichtig ist Kapitän Stefan Graf (rechts), der wegen eines Fingerbruchs lange ausgefallen war. – Foto: Dagmar Nachtigall

Endlich erster Dreier der Schwarz-Blauen in der Fremde?

Bei der SpVgg Bayern Hof will die Wasserwerkelf auswärts endlich den Knoten platzen lassen und sich weiter ins Mittelfeld vorarbeiten

Bei der SpVgg SV Weiden auf Rang 13 beginnen die gesicherten Tabellenplätze, nach ihrem 4:1- Heimerfolg gegen Don Bosco Bamberg hat sich die Wasserwerkelf dahin vorgearbeitet und will sich am liebsten in dieser Region einnisten. Hierzu wäre es wichtig, auch die Auswärtsaufgabe bei einem direkten Mitstreiter, der SpVgg Bayern Hof, am Samstag um 15 Uhr erfolgreich zu gestalten.

„Unsere kommende Partie auswärts in Hof ist erneut wichtig sehr wichtig. Obwohl sich die Bayern aktuell im Aufwind befinden, darf uns das nicht einschüchtern. Wir müssen endlich auch auswärts unsere Spielstärke auf den Platz bringen“, so Weidens Trainer Rüdiger Fuhrmann. "Engagiert nach vorne gehen" lautet die Devise des SpVgg-Chefanweisers, um am Ende beim Gastgeber Punkte mitzunehmen. Ein Dreier der Nordoberpfälzer wäre in der Tat sehr viel Wert, denn der Keil zu den Relegationsplätzen würde dicker werden und der Anschluß ans ruhigere Fahrwasser des Klassements wäre geschafft.

Hinter dem gastgebenden Traditionsverein aus Oberfranken liegen turbulente Wochen mit vielen Problemen und internen Querelen. Die Mannschaft um Kapitän Tom Feulner scheint sich jedoch langsam zu fangen und all das hinter sich zu lassen, denn nach dem ersten Saisondreier zuhause gegen Großbardorf, ließen die Gelb-Schwarzen ein doch mehr als überraschendes 4:3 bei der Spitzenmannschaft aus Ammerthal gleich folgen. Rechtzeitig vor dem richtungsweisenden Duell mit den Gästen aus der Nordoberpfalz ist das Selbstbewußtsein also zurück. Ein nächster Dreier steht auf der Agenda, die Aufholjagd soll nicht nach zwei Erfolgen nacheinander schon wieder gestoppt werden.

Vor der Reise in das legendäre "Stadion Grüne Au" gibt es bei der SpVgg SV Weiden im personellen Bereich endlich vermehrt Positives zu berichten. Einzig Martin Ruda muss pausieren, den Probleme in der Leiste plagen. Dagegen ist Paul Weidhas nach seinem Kanada-Urlaub zurück und hat bereits eine Woche mittrainiert. Und auch die Stürmer Michael Jonczy und Josef Rodler stehen nach ihren Verletzungspausen wieder im Kader. Besonders wichtig ist laut Coach Fuhrmann, dass Kapitän Stefan Graf wieder an Bord ist. „Während seiner Verletzungsphase wegen eines operierten Fingers hat Stefan viele Runden einsam im Stadion gedreht, damit er fit bleibt. Im Mittelfeld tut er gerade unseren jungen Leuten sehr gut, zudem ist er unser Dreh- und Angelpunkt im Zentrum“, so der Trainer der Wasserwerkler.

Aufrufe: 023.9.2022, 11:00 Uhr
Dagmar Nachtigall / Werner SchaupertAutor