2026-01-09T09:36:09.492Z

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Die alte Heimat im neuen Gewand: Der FC Hertha Bonn freut sich auf den neuen Kunstrasenplatz
Die alte Heimat im neuen Gewand: Der FC Hertha Bonn freut sich auf den neuen Kunstrasenplatz – Foto: Instagram Hertha Bonn

Endlich auf dem neuen Kunstrasen: Hertha Bonn will "Liga aufmischen"

Trainer Reiner Becker setzt auf den Heimvorteil und eine Aufholjagd in der Rückrunde.

Nach einer schwierigen Hinrunde belegt der FC Hertha Bonn in der Kreisliga C2 Bonn aktuell den neunten Tabellenplatz mit 18 Punkten. Trainer Reiner Becker blickt dennoch optimistisch in die Zukunft: „Mit dem neuen Kunstrasenplatz und der Rückkehr in unsere Heimstätte haben wir die Grundlage, die Liga in der Rückrunde aufzumischen.“ Der Start ins neue Jahr soll den Wendepunkt markieren, um die eigene Form zu stabilisieren und das Tabellenmittelfeld hinter sich zu lassen.

Eine Hinrunde ohne Heimvorteil

Die Umstände der Hinrunde waren alles andere als ideal: „Da wir die komplette Hinrunde auf dem Brüser Berg trainieren und spielen mussten, war es schwierig, das gewohnte Mannschaftsgefühl aufrechtzuerhalten“, erklärt Becker. Der Umbau des Ascheplatzes in einen modernen Kunstrasenplatz zwang die Mannschaft, alle Spiele und Trainingseinheiten auswärts zu bestreiten. Hinzu kamen zahlreiche Verletzungen wichtiger Leistungsträger, die den Kader weiter schwächten. „Das sind Gründe, warum die Mannschaft momentan ihrer Form hinterherläuft“, so der Trainer.

Ein weiteres Problem war das fehlende Gemeinschaftsgefühl. „Es fehlte das Zusammensein nach dem Training oder Spiel, da die Mannschaft sich schnell auflöste. Die längeren Wege nach Hause oder das Training an fremden Orten verhinderten, dass wir uns als Team richtig finden konnten“, betont Becker.

Erfolgreiche Integration neuer Spieler

Trotz der schwierigen Bedingungen gab es auch positive Aspekte. „Die neuen Spieler haben sich super integriert, und das Leistungsniveau innerhalb der Mannschaft ist weniger auseinander als anfangs gedacht“, lobt Becker. Dennoch hatten die Neuzugänge bisher keine Möglichkeit, auf dem neuen Platz in Dottendorf zu trainieren, was die Eingewöhnung zusätzlich erschwerte.

Rückrundenvorbereitung auf neuem Kunstrasen

Mit der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes in Dottendorf beginnt für den FC Hertha Bonn eine neue Ära. Die Rückrundenvorbereitung startet am 10. Januar 2025 mit einem Kurz-Trainingslager in der Sportschule Hennef. „Danach geht es endlich auf unseren nagelneuen Kunstrasenplatz, auf den wir uns alle freuen“, erklärt Becker. Diese Veränderung soll nicht nur die Trainingsbedingungen verbessern, sondern auch das Mannschaftsgefühl stärken.

Personelle Veränderungen und neue Motivation

Becker kündigt an, dass der Konkurrenzkampf im Kader mit dem Beginn des Trainingslagers neu entfacht wird. „Wir haben einige Überraschungen, was die Personalpolitik betrifft, aber es fehlen noch Unterschriften und Freigaben anderer Vereine, daher kann ich noch keine Neuzugänge bestätigen“, verrät der Trainer. Mit Rückkehrern aus Verletzungen und möglichen Neuverpflichtungen soll die Mannschaft in der Rückrunde wettbewerbsfähiger sein als je zuvor.

Aufholjagd und Kampfgeist in der Rückrunde

Becker zeigt sich kämpferisch: "Ich bin überzeugt, dass wir mit einem vollständigen und fitten Kader in der Rückrunde eine Aufholjagd starten können.“ Die verbesserten Trainingsbedingungen und das neue Vereinsgelände sollen dem Team zusätzlichen Auftrieb geben. „Zum ersten Mal werden wir unter wettbewerbsfähigen Bedingungen trainieren und spielen können, ohne auf Wetterkapriolen und Ascheplatzsperrungen Rücksicht nehmen zu müssen.“

Dank an Unterstützer und Ausblick

Ein besonderes Anliegen ist Becker, sich bei den unterstützenden Vereinen zu bedanken: „Ohne die Hilfe von Fortuna Bonn, BTHV, Blau-Weiß Friesdorf und weiteren Vereinen sowie dem Sport- und Bäderamt wäre unser Trainingsbetrieb unter den schwierigen Bedingungen kaum möglich gewesen.“ Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen am Vereinsheim im Laufe des Jahres blickt der FC Hertha Bonn in eine vielversprechende Zukunft. „Wir sind bereit, die Rückrunde erfolgreich zu gestalten und die Kreisliga C2 aufzumischen“, fasst Becker zusammen.

Fazit: Neustart mit Perspektive

Der FC Hertha Bonn hat die schwierige Hinrunde hinter sich und startet mit neuen Voraussetzungen in die Rückrunde. Mit dem neuen Kunstrasenplatz, einer stabileren Mannschaft und dem klaren Ziel einer Aufholjagd könnte das Team in der zweiten Saisonhälfte deutlich erfolgreicher auftreten und das Mittelfeld der Tabelle hinter sich lassen.

Aufrufe: 022.12.2024, 07:22 Uhr
redAutor