Der Verein ordnet die Bedeutung dieser Personalien entsprechend ein. „Zwei Persönlichkeiten, die den sportlichen Weg, die Entwicklung und die Identität des Clubs maßgeblich mitgestaltet haben, werden den Verein zum Saisonende verlassen.“ Ihre Arbeit habe Spuren hinterlassen, die weit über den Platz hinausgehen. Entsprechend deutlich fällt auch die Zusammenfassung aus: „Nach 8 Jahren ist Schluss… Zeljko Haramina und Darko Tomic werden am Ende der Saison unseren FC Blaubeuren verlassen. Eine Ära geht zu Ende.“
Haramina sucht neue Rolle als Cheftrainer
Für Zeljko Haramina steht vor allem der nächste Karriereschritt im Vordergrund. Sportvorstand Bülent Aksakal erläuterte die Hintergründe der Entscheidung: „Wir hatten bereits mehrere Gespräche in der laufenden Saison. Bereits Anfang der Saison hatte Zeljko seine Trainerlizenz begonnen und jetzt erfolgreich bestanden.“ Daraus habe sich ein klarer Wunsch entwickelt: „Er möchte eine Position als 1. Trainer, wo er seine Spielphilosophie mehr einbringen kann.“
Beim FC Blaubeuren ist diese Rolle jedoch bereits besetzt. „Wir sind mit Dario Tomic sehr zufrieden, machen nächstes Jahr mit ihm weiter und können Zeljko diesen Wunsch leider nicht erfüllen. Es ist schön, dass wir frühzeitig die Weichen für die neue Saison stellen können, so haben beide Seiten genug Zeit, für die neue Saison zu planen.“ Abschließend richtet Aksakal persönliche Worte an Haramina: „Wir wünschen Zeljko alles Gute für die Zukunft.“
Darko Tomic als prägende Figur
Auch der Abschied von Darko Tomic markiert einen Einschnitt. Aksakal würdigte dessen langjährige Arbeit ausführlich: „8 Jahre hat Darko diesen Verein mit seiner Persönlichkeit geprägt. Darko ist ein toller Sportsmann, der immer 100% und mehr gibt.“
Die gemeinsame Zeit sei von intensiven Entwicklungsprozessen geprägt gewesen. „Wenn wir zurückblicken, hatten wir mit dieser Saison drei intensive Jahre. Wir wollten Strukturen aufbauen, die unseren sportlichen Erfolg in der Landesliga festigen. Mit dem Erfolg im letzten Jahr, wo wir mit Darko als Trainer und Teammanager den Relegationsplatz in die Verbandsliga und das Viertelfinale im DB Regio WFV-Pokal gegen den ‚Dorfklub‘ Sonnenhof Großaspach erreicht haben, können wir mit gutem Gewissen sagen, dass wir unseren Zielen ein Stück näher gekommen sind.“
Auch in der aktuellen Saison sieht der Verein die Entwicklung bestätigt. „Auch der Erfolg in diesem Jahr spricht für ihn und seine Arbeit. Bereits nach der Saison 24/25 wollte Darko kürzertreten, was er dann auch nach der Übergabe der Verantwortung an der Seitenlinie an das Trainerduo Dario und Zeljko gemacht hat und nur noch als Teammanager agierte.“
Sein Abschied erfolgt aus persönlichen Beweggründen. „Darko wird weiterhin unseren Bezirk sportlich prägen, hat jedoch den Wunsch geäußert, dies in Zukunft im Raum Neu-Ulm zu tun. Wir respektieren diese Entscheidung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner sportlichen Laufbahn.“
Respekt und Blick nach vorn
Der FC Blaubeuren verbindet den Abschied mit einem klaren Zeichen der Anerkennung. „Im Namen des gesamten Vereins zollen wir Zeljko und Darko großen Respekt für das, was sie in den vergangenen Jahren für den FC Blaubeuren geleistet haben. Für einen gebührenden Abschied wird am Ende der Saison noch der richtige Moment kommen. Jetzt richten wir den Blick klar nach vorne: Die kommenden Wochen wollen wir gemeinsam mit voller Energie, großem Zusammenhalt und maximalem Einsatz angehen, um diese Saison erfolgreich abzuschließen.“
In der Tabelle der Landesliga Staffel 4 steht der FC Blaubeuren aktuell auf Rang sechs, bei einem Spiel weniger beträgt der Abstand auf den zweiten Platz vier Punkte. Am kommenden Samstag empfängt der FCB den FC Srjbija Ulm zum Derby, Spielbeginn ist um 15:30 Uhr.
Sa., 21.03.2026, 15:30 Uhr