
Mit Rückenwind reist Concordia Emsbüren nach Hage. Nach dem deutlichen Sieg zuletzt soll nun auch auswärts nachgelegt werden – der Trainer fordert erneut volle Konzentration.
Der SV Concordia Emsbüren geht mit viel Selbstvertrauen in das Auswärtsspiel beim SV Hage. Nach dem klaren Erfolg am vergangenen Wochenende will der Tabellenzweite auch an der Nordseeküste nachlegen und den Druck auf Spitzenreiter Spelle hochhalten.
Trainer Marcel Gebhardt blickte zufrieden auf den jüngsten Auftritt seiner Mannschaft zurück: „Wir waren von Beginn an super im Spiel.“ Bereits früh stellte Emsbüren die Weichen auf Sieg: „Anna Lammers erzielte in der 15. Minute das 1:0, Ida Jansen und Sina Brockhaus erhöhten vor der Pause auf 2:0 und 3:0.“ Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit hob Gebhardt hervor: „Durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung ließen wir bis zur Pause keine richtig gefährliche Situation von Krusenbusch zu.“
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein anderes Bild: „Der Beginn der zweiten Halbzeit war nicht ganz so, wie wir uns das vorgenommen haben, da haben wir ein wenig den Faden verloren.“ Doch ein vergebener Elfmeter des Gegners wirkte wie ein Weckruf: „Nach dem verschossenen Elfmeter von Krusenbusch fanden wir aber wieder ins Spiel und konnten durch Alia und Lotta Tiebel das 4:0 und 5:0 erzielen.“ Am Ende stand „ein hochverdienter Sieg“.
Mit diesem Rückenwind geht es nun nach Hage, wo die Ausgangslage klar erscheint. Dennoch mahnt Gebhardt zur Konzentration: „Am Samstag geht es nach Hage, wo wir wieder von Beginn an alles reinwerfen müssen, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“
Während Emsbüren den zweiten Tabellenplatz gefestigt hat und weiter auf Ausrutscher des Spitzenreiters hofft, kämpft Hage im Tabellenkeller um wichtige Punkte. Entsprechend wird von Beginn an eine engagierte Leistung der Gäste gefordert sein.