2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Robert Gertzen

Emsbüren will gegen Schlusslicht nichts anbrennen lassen

Vor dem Heimspiel gegen den Osnabrücker SC warnt Trainer Marcel Gebhardt sein Team vor Nachlässigkeiten – trotz klarer Favoritenrolle.

Nach einem spielfreien Wochenende empfängt der SV Concordia Emsbüren am Sonntag den noch sieglosen Osnabrücker SC. Trainer Marcel Gebhardt fordert volle Konzentration – während OSC-Coach Philipp Mennemann ankündigt, dem Favoriten das Leben schwer machen zu wollen.

Nach einem spielfreien Wochenende kehrt der SV Concordia Emsbüren am Sonntag in den Ligaalltag zurück. In der Frauen-Landesliga Weser-Ems trifft der Tabellenzweite auf den noch punktlosen Osnabrücker SC – eine vermeintlich klare Angelegenheit, doch Trainer Marcel Gebhardt mahnt zur Vorsicht.

„Nach einem spielfreien Wochenende freuen wir uns auf die Aufgabe OSC. Die Mädels sind voller Tatendrang, wir haben diese Woche sehr gut trainiert“, sagte Gebhardt vor der Partie. Nach dem 1:1 im Topspiel gegen Jemgum wolle seine Mannschaft nun wieder dreifach punkten. „Nach dem Remis gegen Jemgum werden wir alles geben und versuchen, die drei Punkte in Emsbüren zu behalten.“

Auch wenn der Gegner am Tabellenende steht, warnt der Trainer davor, den OSC zu unterschätzen: „Auch wenn OSC bis jetzt noch keinen Sieg in dieser Spielzeit verbuchen konnte, müssen wir trotzdem von Anfang an hellwach sein. Sie werden alles geben, um uns die Punkte streitig zu machen.“

Der Osnabrücker SC reist mit bislang sechs Niederlagen im Gepäck an, zeigt sich aber kämpferisch. „Wir spielen gegen eine Mannschaft von oben. Emsbüren ist eine gute Truppe, und da ist für uns ganz klar: Emsbüren ist Favorit“, erklärte OSC-Trainer Philipp Mennemann. Dennoch will sein Team nicht kampflos Punkte abgeben: „Nichtsdestotrotz wollen wir das Spiel nicht abschenken. Wir wollen denen das Leben so schwer machen, wie es geht. Und dann wollen wir am Ende gucken, was für uns rausspringt.“

Für Emsbüren, das mit 19 Punkten aus acht Spielen weiter in Schlagdistanz zum Spitzenreiter Spelle-Venhaus liegt, ist die Marschroute klar: Ein Sieg ist Pflicht, um im Titelrennen zu bleiben. Doch der Gegner aus Osnabrück will die Rolle des Außenseiters nutzen und auf eine Überraschung hoffen.

Aufrufe: 024.10.2025, 16:04 Uhr
COEAutor