2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Robert Gertzen

Emsbüren dominiert den OSC klar

Concordia Emsbüren siegt souverän mit 4:0 – Gebhardt lobt „richtig gutes Spiel“, Mennemann fordert beim OSC ein Umdenken

Der SV Concordia Emsbüren bleibt in der Frauen-Landesliga Weser-Ems auf Erfolgskurs. Gegen den Osnabrücker SC gewann das Team von Trainer Marcel Gebhardt klar mit 4:0. Während Emsbüren die Spitzenplätze festigt, steckt der OSC weiter tief in der Krise.

Der SV Concordia Emsbüren hat seine starke Form in der Frauen-Landesliga Weser-Ems eindrucksvoll bestätigt. Gegen den Tabellenletzten Osnabrücker SC setzte sich die Mannschaft von Trainer Marcel Gebhardt am Sonntag deutlich mit 4:0 durch – und das völlig verdient.

„Von Beginn an waren wir gut im Spiel und konnten bereits nach zehn Minuten in Führung gehen“, sagte Gebhardt. „Die Mädels spielten einfach tollen Fußball. Wir erspielten uns sehr gute Torchancen und konnten durch schnelles Passspiel und sehr gute Einzelaktionen das Ergebnis bis zur Pause auf 3:0 erhöhen.“

Emsbüren zeigte über die gesamte Partie hinweg eine geschlossene Mannschaftsleistung, ließ den Ball sicher laufen und erspielte sich immer wieder gefährliche Szenen im gegnerischen Strafraum. Auch nach der Pause blieb das Heimteam tonangebend. „Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste, nur konnten wir unsere Torchancen nicht verwerten“, so Gebhardt weiter.

Die Gäste aus Osnabrück fanden kaum Mittel gegen das druckvolle Spiel des Favoriten. „OSC hatte im gesamten Spiel keine klare Torchance“, stellte Gebhardt fest. „Sie haben sich nie aufgegeben und immer wieder versucht, Nadelstiche zu setzen, die wir aber sehr gut abwehren konnten.“

Am Ende stand ein klarer Sieg, der in seiner Deutlichkeit völlig verdient war. „Das war ein richtig gutes Spiel meiner Mannschaft“, bilanzierte der Trainer zufrieden. „Jetzt bereiten wir uns auf unser Pokalspiel gegen Bohmte vor und werden alles geben, um in die nächste Runde einzuziehen.“

Ganz anders die Gefühlslage beim Osnabrücker SC. Trainer Philipp Mennemann fand deutliche Worte für den Auftritt seines Teams: „Emsbüren war uns in allen Belangen überlegen. Die Gegentore waren viel zu einfach, und so wie wir uns präsentieren, ist das nicht landesligareif.“ Besonders kritisch äußerte sich der Coach zur Einstellung einiger Spielerinnen: „Ich weiß, dass die Mädels nicht absichtlich verlieren, aber wir sind an dem Punkt angekommen, wo wir uns alle hinterfragen müssen, ob das, was wir einbringen, reicht.“

Ein Lob hatte Mennemann jedoch für seine Torhüterin übrig: „Rausheben muss ich allerdings ausnahmsweise einmal unsere Torhüterin, Leonie Gerling. Ohne ihre gute Leistung wäre das deutlich höher ausgefallen.“ Für den OSC, der weiterhin punktlos am Tabellenende steht, gilt nun der Blick nach vorn: „Jetzt müssen wir uns sammeln und am Mittwoch ein anderes Gesicht zeigen. Sonst zieht das rettende Ufer bald komplett davon.“

Mit dem siebten Saisonsieg rückt Concordia Emsbüren bis auf zwei Punkte an Tabellenführer SC Spelle-Venhaus heran. Der OSC dagegen wartet weiterhin auf den ersten Zähler und steht nach sieben Spielen mit 6:33 Toren am Tabellenende.

Aufrufe: 028.10.2025, 14:32 Uhr
COEAutor