
Der Tabellenletzte geriet in Feldkirchen nach 15 Sekunden in Rückstand. Trotzdem zeigte der TSV Emmering die geforderte Reaktion.
Der TSV Emmering holte am Samstagnachmittag beim TV Feldkirchen einen verdienten Punkt. Laut Trainer Elvis Nurikic konnte dieses Kreisligaduell nur unentschieden enden. „Es hätte keinen Sieger geben können, da sich beide Mannschaften heute auf dem gleichen Level bewegt haben.“ Obwohl das 1:1 gemäß Nurikic „gerecht“ war, sorgte es im Emmeringer Lager für gemischte Gefühle.
„Tabellarisch ist der Punkt für uns nicht so gut, für die Moral ist er aber brutal gut, brutal wichtig.“ Dabei bezieht sich der Coach einerseits darauf, dass der Tabellenletzte durch das Remis angesichts der anderen Ergebnisse keinen Boden nach oben gutmachen konnte. Andererseits war es nach der Pleite gegen Flintsbach die geforderte Trotzreaktion.
Dabei begann die Partie denkbar ungünstig. Emmering schaffte es in Feldkirchen trotz eigenem Anstoß, bereits nach 15 Sekunden in Rückstand zu geraten. Nach Ballverlust des Außenverteidigers wurde in der Mitte Tobias Raab bedient, der eiskalt einschoss (1.). Auf der Gegenseite profitierten die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ebenfalls von einem kapitalen Abwehrfehler, den Marinus Riedl zum Ausgleich nutzte (45.). Bereits am Mittwoch geht es für Emmering zum Nachholspiel nach Oberbergkirchen – auch dort gilt: ein Punkt wäre zu wenig.