
Im Team des Jahres der Bezirksliga Süd sind sieben Mannschaften vertreten. Der Meister und das Überraschungsteam der Liga dominieren.
München – In drei Wochen geht die Bezirksliga Süd in die Saison 2025/26. Perfekter Zeitpunkt also, um auf die Elf des vergangenen Spieljahres zu blicken. Nicht mit dabei ist der Torschützenkönig Simon Ried, dafür viele junge Talente und ein spielender Co-Trainer. Wer hätte es gedacht, Meister SV Aubing stellt die meisten Spieler – muss sich diesen Rang aber mit Aufsteiger Planegg teilen, die als Überraschungsmannschaft des Jahres die Aufstiegsrelegation nur knapp verpassten.
Der 25-jährige Stammkeeper ging in seine fünfte Saison beim SV Aubing. In der Jugend spielte Boraze bei Planegg in der U19-Landesliga, bei Memmingen sogar U19-Bayernliga. In Aubing kassierte der 2000-Geborene in 26 Partien nur 18 Gegentore – diesen Liga-Topwert teilte er mit Marijan Krasnic vom SV Planegg-Krailling – und war damit sicherer Rückhalt und ein großer Faktor für die Meisterschaft. Zudem wurde Boraze siebenmal in die Top-Elf der Woche gewählt.
Mit 29 Jahren gehört Florian Kapfhammer zu den „älteren“ Männern im Team des Jahres. Von Geretsried ausgebildet führte sein Weg bereits 2017 zum SV Bad Heilbrunn, mit denen er erst in die Bezirksliga, dann sogar in die Landesliga aufstieg. Seit drei Saisons kickt der HSV nun wieder in der Bezirksliga. Der Rechtsfuß, der ein Tor und einen Assist verbuchte, schaffte es dreimal ins Team der Woche.
David Topic reiht sich als zweiter Verteidiger ins Team des Jahres ein. Vor der Saison wechselte er vom TSV Grünwald zum FC Wacker und fügte sich direkt gut ein. In 25 Partien lief Topic von Anfang an für Wacker auf und konnte einen Treffer und drei Assists beisteuern. Dazu kommen fünf Nominierungen in die Elf der Woche.
Martin Bauer ist der erste – aber nicht letzte – Akteur vom Aufsteiger SV Planegg, der in die Elf des Jahres nominiert wurde. Mit 35 Jahren ist er der älteste Spieler in dieser Elf. Neunmal – damit so oft wie kein anderer – wurde der spielende Co-Trainer ins Team der Woche nominiert. Bauer begann seine Karriere beim SVP, ehe er für den SV Pullach in der Bayernliga anheuerte. 2022 kehrte er zu Planegg zurück. Mit sieben Treffern und zwei Assists in 21 Partien dürfte der 35-Jährige einer der torgefährlichsten Verteidiger der Liga sein.
Mit Niek Khazali steht der nächste Planegger und erste Mittelfeldspieler im Team des Jahres. Schon beim SVP ausgebildet, machte der 24-Jährige – bis auf ein kurzes Intermezzo beim TSV München-Solln – seinen Weg in Planegg. In 27 Spielen netzte Khazali dreimal ein, bereitete vier weitere Treffer vor und wurde dreimal ins Team der Woche nominiert. Für die kommende Saison schließt sich der 24-Jährige seinem ehemaligen Verein Solln an und wird erneut in der Kreisliga auflaufen.
Trotz schwieriger Saison und nur dem elften Saisonplatz steht Roberto Valanzano vom SV Waldperlach in der Elf des Jahres. Elf Tore, vier Assists und sieben Nominierungen in die Elf der Woche rechtfertigen die Auszeichnung des 26-Jährigen allemal.
Vom TSV Neuried über Gilching und wieder Neuried führte sein Weg zum Meister SV Aubing. In der letzten Saison kam Marko Ralic dazu und etablierte sich direkt zum Stammspieler. In 23 Partien verbuchte der 25-Jährige zwei Tore, neun Assists und sieben Nominierungen ins Team der Woche.
Maximilian Neufing dürfte einer der zwei Top-Youngsters der Saison sein. Vom TSV Murnau ausgebildet, führte sein Weg über den TSV Peiting zum SV Raisting. Beim SVR entwickelte sich der 21-Jährige zum Dauerbrenner und Stammspieler und lief in 28 Partien auf. Fünf Tore, ein Assist und acht Nominierungen in die Elf der Woche – damit die zweitmeisten aller Spieler – stehen auf seiner Agenda.
Auch der BCF Wolfratshausen stellt einen Spieler der Saison. Fabijan Podunavac ist mit 18 Treffern und zehn Assists einer der besten Scorer der Liga. Dazu sammelte der erst 23-Jährige sieben Nominierungen ins Team der Woche. Mit seinen Leistungen machte er so auf sich aufmerksam, dass sich der SV Planegg seine Dienste ab der kommenden Saison sichert.
Auch wenn Valentino Gavric scorertechnisch nicht an seine Vorsaison anknüpfen konnte – was aufgrund des Ligenunterschieds kein Wunder sein dürfte – gehört der 30-Jährige dennoch zur Top-Elf der Saison. In 21 Partien traf er immerhin starke 15-mal. Dazu kommen fünf Assists und vier Elf-der-Woche-Nominierungen.
Den letzten verbleibenden Platz im Team des Jahres schnappt sich Balthasar Zimmermann. Der zweite Top-Youngster der Saison war Dauerbrenner mit 29 Einsätzen – die meisten aller Spieler in der Elf des Jahres. 16 Tore und drei Assists sicherten ihn sieben Nominierungen für die Elf der Woche.