Fr., 26.09.2025, 20:00 Uhr
Drei Siege am Stück. Letzte Woche der 1:0-Triumph beim Mitkonkurrenten Hahnbach. Beim FC Amberg (2., 22) kann man sich aktuell nicht beklagen. Auch die Spielertrainer Lieder und Zitzmann dürften zufrieden sein, wie sich ihre junge Mannschaft macht. Am späten Freitagabend möchte man nach- bzw. vorlegen, schließlich sitzen dem FCA mehrere Teams im Nacken. Auf dem Papier ist man gegen Aufsteiger FC Furth im Wald (15., 10) klar favorisiert. Die Drachenstädter warten seit sechs Spielen auf einen Sieg. Ungeachtet dessen wird der Gastgeber sicher nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. FC-Trainer Alois Stoiber betont vor der Partie: „Nur eine geschlossene Mannschaftsleistung, gepaart mit Courage und absolutem Einsatzwillen, kann beim Favoriten für eine Überraschung sorgen.“ Michael Schmidberger sitzt noch eine Rotsperre ab.
Samstag
Sa., 27.09.2025, 14:00 Uhr
In einer zerfahrenen Partie konnte die SpVgg Pfreimd (8., 17) schlussendlich nicht die nötigen Impulse setzen. Und musste sich in Ursulapoppenricht klein beigeben. „Wir müssen die richtigen Schlüsse daraus ziehen und in den nächsten Spiele wieder mehr Gas geben. Dann werden wir diese auch wieder erfolgreich gestalten“, sagte Coach Michael Hartlich, dessen Truppe am Samstag die DJK Arnschwang (14., 10) empfängt. Der Gast reist mit Rückenwind an. „Balsam für die Seele“ (O-Trainer Trainer Erich Hartl) war der 2:1-Überraschungserfolg gegen die SpVgg SV Weiden II. Am Gezeigten wollen die Arnschwanger anknüpfen, um auch gegen Pfreimd nicht leer auszugehen.
Sa., 27.09.2025, 14:00 Uhr
Gut in Schuss präsentiert sich momentan der FC Ost (7., 18). Durch vier Siege aus den letzten fünf Spielen setzte sich die Jungtruppe von der Weidener Stresemannstraße deutlich von der Abstiegszone ab. So kann es weitergehen. In die entgegensetzte Richtung zeigt das Formbarometer beim kommenden Gegner TSV Tännesberg (11., 14). Nach den Niederlagen gegen Chambtal und Raindorf läuft die Klahn-Elf Gefahr, hinten reinzurutschen. Das will sie tunlichst vermeiden. Dementsprechend soll im Weidener Ost Zählbares her. Für dieses Vorhaben steht Mittelfeldmann Michael Bündgens nach seiner Roten Karte gegen Raindorf nicht parat.
Sa., 27.09.2025, 16:00 Uhr
„Wir sind in der Realität angekommen und aktuell auf keinen Fall mehr als eine Mittelfeldmannschaft“: Klare Worte fand Josef Rodler, Trainer der SpVgg SV Weiden II (5., 19) am Mittwochabend nach der Heimniederlage gegen Ursulapoppenricht. Zum dritten Mal in Folge standen die Wasserwerkler mit leeren Händen da. „Wir müssen zusehen, jetzt unsere Punkte zu holen“, betont Rodler. Es wartet die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Schirmitz (16., 1). Allerdings möchte die SpVgg ganz bestimmt nicht als Aufbaugegner für den Lokalnachbarn herhalten. Vorrangig gilt es mal die Flut an Gegentoren (37 in 11 Spielen) einzudämmen. Denn irgendwann muss der Knoten ja platzen, hofft man im Lager der noch sieglosen Schirmitzer.
Sa., 27.09.2025, 16:00 Uhr
Wird's wieder spektakulär? Partien mit Beteiligung des SV Inter Bergsteig (12., 13) scheinen in dieser Saison eingebauten Unterhaltungswert zu haben. Das zeigen schon allein die Zahlen: Die Amberger haben bereits 30 Tore geschossen – kein Team hat mehr –, aber auch schon 35 Gegentore kassiert. Hier steht wiederum nur Schlusslicht Schirmitz schlechter da. Man darf also gespannt sein, was die Mannschaft gegen den Tabellendritten SV Hahnbach (20) imstande ist zu leisten. Derweil wollen die Gäste unbedingt in die Erfolgsspur zurück, nachdem die Spiele gegen Wernberg (0:4) und den FC Amberg (0:1) denkbar unglücklich gelaufen waren. Eine weitere Niederlage kann und darf sich die Freisinger-/Geilersdörfer-Crew nicht erlauben, will sie ganz oben dranbleiben.
Sa., 27.09.2025, 17:15 Uhr
2:0 in Furth, 4:0 gegen Schlicht, 6:2 in Tännesberg – beim FC Raindorf (1., 24) fällt der Rückblick sehr zufriedenstellend aus. Allerdings sprach Übungsleiter Karl-Heinz Pittoni nach dem vergangnen Match auch einen Satz der Mahnung aus: „Wir haben gesehen, dass es mit zehn Prozent weniger nicht geht.“ Auf den Ausbau der Siegesserie pocht der Tabellenführer, wenn am Samstag die SpVgg Vohenstrauß (9., 17) ihr Stelldichein gibt. Die Schuster-Truppe hat die kleine Talsohle durch einen eindrucksvollen 6:1-Heimsieg gegen die SG Chambtal überwunden. Es warten sehr schwere Aufgaben, umso wichtiger war dieser Dreier. Mit Mut und Entschlossenheit will die SpVgg dem Tabellenersten entgegentreten. Gästetrainer Martin Schuster freut sich auf die Herausforderung: „Wir treffen auf einen Gegner mit enormer Qualität, sowohl in der Breite als auch individuell. Dennoch entscheiden in dieser Liga oft Kleinigkeiten, daher sehen wir auch in Raindorf eine Chance zu punkten. Voraussetzung ist allerdings, dass wir unser Potential ausschöpfen. Ich bin zuversichtlich, dass meine Mannschaft dies auch abrufen kann und wird.“
Sonntag
So., 28.09.2025, 15:15 Uhr
Wegen einer Grippe nur via Liveticker zugeschaltet, sprühte Sven Seitz von der Couch aus nur so vor Stolz auf seine Mannschaft: „Trotz sage und schreibe acht Ausfällen haben wir gegen eine Spitzenmannschaft der Liga auf Kunstrasen gewonnen“, freute sich der Trainer der SF Ursulapoppenricht (4., 19) über den unerwarteten 3:2-Sieg im Nachholspiel bei der SpVgg SV Weiden II. Damit hat sich der Liganeuling bis auf Platz 4 vorgeschoben, scheint endgültig in der Bezirksliga angekommen zu sein. Heißt auch: Auf Mitaufsteiger SG Chambtal (13., 10) wartet eine richtig eklig Aufgabe. Mut darf den Hausherren machen, dass sie aus den letzten drei Spielen starke sieben Punkte holten. Außerdem hat die Berger-Formation aus der Vorwoche noch was gutzumachen. Da gab es in Vohenstrauß eine 1:6-Abreibung.
So., 28.09.2025, 15:15 Uhr
Vier Siege in Folge und in diesem Zeitraum nur ein Gegentor: Der FC Wernberg (6., 18) ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Ihre aktuelle Form wollen die Grünweißen im Heimspiel gegen den 1.FC Schlicht (10., 16) abermals unter Beweis stellen. „Wir sind gut in Form und wollen uns den fünften Sieg in Folge verdienen“, erklärt Wernbergs Spielercoach Bastian Lobinger, der zuletzt aber auch Luft nach oben sah und fordert: „Wir müssen unsere Leistung im Vergleich zum Spiel in Furth wieder steigern und an die Leistungen der letzten Heimspiele anknüpfen.“ Nicht so gut in Schwung sind momentan die Gäste aus Schlicht. Nur vier Zähler konnten sie aus den vorangegangenen fünf Partien ergattern. Ein Erfolgserlebnis täte also gut. Doch am Naab-Ufer dürften die Trauben hoch hängen.