SV Rot-Weiss Wittlich – Spvgg Wirges 3:0 (1:0)
Kurz vor der Pause tankte sich Christopher Bibaku durch die Defensivreihe der Gäste, behielt die Übersicht und sah in der Mitte Yannick Lauer. Der Torjäger blieb cool und vollstreckte mit seinem neunten Saisontor zur Führung der Wittlicher. Nach der Halbzeit kamen Wirges zwei Mal zu guten Gelegenheiten, um den Ausgleich zu erzielen. Beide Male hielt Keeper Philipp Berhard (50., 51.) die Führung mit starken Paraden fest. Nach 71 Minuten erhöhte Mohammad Rashidi auf 2:0, ehe Christopher Bibaku (80.) nach Vorlage von Yannick Lauer für die Entscheidung sorgte. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis. Es war ein sehr intensives Duell mit einer Mannschaft, die auch guten Fußball gespielt und uns das Leben schwer gemacht hat. Die Chancenauswertung hätte etwas besser sein können, ansonsten haben wir die Partie aber schon kontrolliert“, sagte RW-Coach Fahrudin Kuduzovic zum Auftritt seiner Mannschaft.
SV Rot-Weiss Wittlich: Berhard – Rizvani (73. Schmitz), Littau (52. Rashidi), Kahyaoglu, Bibaku (80. Uhlig), Bayraktar (57. Stefan), Herrig (68. Ercan), Klein, Habbouchi, Lauer, Moroz
Schiedsrichter: Veron Besiri (Trier)
Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Yannick Lauer (42.), 2:0 Mohammad Rashidi (71.), 3:0 Christopher Bibaku (80.)
VfB Linz – FV Hunsrückhöhe Morbach 4:0 (3:0)
Eine katastrophale erste Halbzeit erlebte die FV Hunsrückhöhe Morbach in Linz. Moritz Rott (17., 31.) und Fabio Schopp (26.) brachten die Hausherren nach rund einer halben Stunde in eine komfortable Ausgangslage. „Das war keine gute Vorstellung vor uns. Linz hat uns nicht überrannt, aber in der ersten Halbzeit gleich drei Konterchancen eiskalt genutzt. Wir waren dann im zweiten Durchgang nicht mehr in der Lage, noch mal neuen Schwung zu entfachen, und haben nach vorne kaum Gefahr ausgestrahlt“, sagte Philipp Frank, Coach der Hunsrücker, nach der Partie. So war es Florian Mamuti (88.), der kurz vor Schluss sogar den 4:0-Endstand herstellte.
FV Hunsrückhöhe Morbach: Kappel – Kappes, Schemer (75. Haubst), Servatius (64. Schurich), Marcel Schultheis, Ruster, Böhnke, Dippel (64. Martin Schultheis), Kahyaoglu (64. Choompong), Lorenz (82. Amtmann), Petry
Schiedsrichter: Ronny Jäckel (SV Mayen)
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Moritz Rott (17.), 2:0 Fabio Schopp (26.), 3:0 Moritz Rott (31.), 4:0 Florian Mamuti (88.)
SV Laubach – SG Arzfeld 0:0
Im Duell der beiden Letztplatzierten in der Tabelle war die Nervosität im ersten Durchgang fast greifbar. Ohne nennenswerte Chancen ging es folgerichtig torlos in die Kabine. Die erste Großchance hatten die Hausherren. Der Abschluss von Lars Oster (59.) konnte jedoch von einem Arzfelder Verteidiger auf der Linie geklärt werden. Die letzten 20 Minuten spielten die Gäste in Überzahl. Zuvor wurde Martin Schmitz, der auf dem Weg zur Arzfelder Führung war, mit einer Notbremse gestoppt. „Da hätte ich natürlich lieber das 1:0 genommen anstelle der Roten Karte. Am Ende nehmen wir den Punkt aber jetzt mit und sind auch froh, dass wir mal kein Gegentor kassiert haben. Ansonsten war das Spiel heute absolut in Ordnung, darauf können wir aufbauen“, resümierte SG-Spielertrainer Florian Moos den Auftritt seiner Mannschaft.
SG Arzfeld: Moos – Ewerz (60. M. Lempges), Johannes Lempges (46. Morgens), J. Propson, Biewald (46. Trenz), Schmitz, B. Propson (68. Kockelmann), Juchmes, Bah, Bisschops (68. Jakob Lempges), Mayers
Schiedsrichter: Ralf Volk (Koblenz)
Zuschauer: 150
Tore: Fehlanzeige
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Steffen Schmitt (SV Laubach) wegen Notbremse (70.).
SV Eintracht Trier II – SG Andernach 2:5 (1:2)
„Heute haben wir sehr viel Lehrgeld bezahlt. Es war ein klassisches Andernach-Spiel, in dem wir mit Standards bestraft werden. Im ersten Durchgang vergeben wir mehrere Chancen, was sich dann hinten raus rächt“, meinte Holger Lemke, Trainer der Trierer, nach dem Spiel. Philipp Schmitz brachte die Gäste mit einem Freistoßtor in Führung, ehe Sufjan Mustafic per Strafstoß ausglich. Noch vor der Pause trafen die Andernacher mit einem direkt verwandelten Eckball, den SVE-II-Keeper Lennard Kieren letztlich im eigenen Tor versenkte. Auch das 1:3 fiel infolge eines Eckstoßes, den Benjamin Saftig (48.) verwertete. Daniel Yushkevich brachte die Eintracht noch mal zurück ins Spiel, ehe Andernach in den Schlussminuten zwei weitere Treffer nachlegte.
SV Eintracht Trier II: Kieren – Erasmy, Yavuz (78. Rotundu), Mustafic (60. Kushnarenko), Hoffmann (60. Schuch), Yushkevich (82. Jost), Morlaye, Filipe, Hojoon, Maurer, Yere
Schiedsrichter: Christopher Fuxen (Bitburg)
Zuschauer: 51
Tore: 0:1 Philipp Schmitz (2.), 1:1 Sufjan Mustafic (33., FE.), 1:2 Lennard Kieren (34., ET.), 1:3 Benjamin Saftig (48.), 2:3 Daniel Yushkevich (66.), 2:4 Tim Esten (90.), 2:5 Gian Luca Dolon (90., FE.)
Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte für Chris Felipe (Eintracht II) wegen wiederholten Foulspiels in der 74. Minute.




