
In der Südbrandenburgliga und in der Dahme/Fläming-Liga war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.
In Falkenberg sahen die Zuschauer eine Partie, die erst in der Schlussphase so richtig an emotionaler Fahrt aufnahm. Die Gäste aus Altdöbern schienen lange Zeit wie der sichere Sieger, nachdem Nick Ullrich (39.) per Handelfmeter die Führung besorgt hatte und Lennox Struck (65.) nach etwas mehr als einer Stunde auf 0:2 erhöhte. Doch Lok Falkenberg bewies ein riesiges Kämpferherz und startete eine leidenschaftliche Aufholjagd. Max Rieger (76.) hauchte seinem Team neues Leben ein, bevor Lukas Zscherneck (85.) fünf Minuten vor dem Ende den viel umjubelten Ausgleich markierte. Ein Punkt der puren Moral für die Eisenbahner.
Vor 75 Zuschauern lieferte die TSG Lübbenau eine extrem fokussierte Vorstellung ab. Bereits in der Anfangsphase brachte Christopher Will (6.) die Gäste in Front. Golßen schüttelte den frühen Schock jedoch zunächst ab und kam durch Philipp Jacob (33.) zum verdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel spielten dann aber nur noch die Gäste: Gino Karstädt (53.) stellte die Weichen erneut auf Sieg, bevor Justin Rossello (76.) und schließlich Nico Lehmann (84.) das Ergebnis in die Höhe schraubten. Ein am Ende deutlicher Auswärtssieg der Lübbenauer, die ihre spielerische Überlegenheit konsequent ausnutzten.
Was für ein hochemotionales Drama in Schönwalde! Schipkau ging durch Steve Krettek (14.) in Führung, doch Dennis Köhler (26.) glich postwendend aus. Kurz darauf brachte Tommi Lee Nolte (30.) die Gäste erneut in Front, bevor das Spiel völlig hitzig wurde. Trotz einer Roten Karte gegen Tobias Bauer (32.) blieb Schipkau gefährlich, doch Schönwalde nutzte die Unruhe und glich durch einen Foulelfmeter von Dennis Köhler (36.) erneut aus. In der zweiten Halbzeit folgte der nächste Platzverweis für Schipkau gegen Lukas Manig (74.), doch in doppelter Unterzahl bewies die Askania unglaublichen Willen: Pavel Cermak (67.) erzielte den Siegtreffer für die Gäste, die diesen Vorsprung mit Mann und Maus über die Zeit retteten.
Vor 50 Zuschauern erlebten die Fans in Ortrand ein historisches Schützenfest. Die Eintracht brannte ein wahres Feuerwerk ab: Denny Dörschel (1.) eröffnete den Torreigen bereits nach wenigen Sekunden. Ein unglückliches Eigentor von Patrick Stamm (4.) und ein weiterer Treffer von Denny Dörschel (10.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Luis Wilder (13.), Tamino Polka (33.) und ein verwandelter Foulelfmeter von Tamino Polka (37.) schraubten das Ergebnis noch vor der Pause in die Höhe. Magnus Richter (45.) und erneut Denny Dörschel (53.) machten das Debakel für Annahütte perfekt. Die Gäste zeigten durch Niklas Neumann (60.) und Patrick Stamm (88.) zumindest noch sportlichen Anstand, konnten die Machtdemonstration der Ortrander aber nicht gefährden.
In Finsterwalde sahen 75 Zuschauer ein enges Duell, das erst im zweiten Durchgang gedreht wurde. Zunächst jubelten die Gäste, als Richard Jank (25.) die Germania in Führung brachte. Doch die Sängerstädter kamen mit viel Wut im Bauch aus der Kabine: Unmittelbar nach Wiederanpfiff markierte Julian Nemitz (48.) den Ausgleich. In der Schlussphase mobilisierten die Hausherren die letzten Kraftreserven, und Thomas Müller (81.) belohnte den unermüdlichen Offensivdrang mit dem viel umjubelten Siegtreffer. Ein Heimerfolg der Beharrlichkeit.
Im Duell der „Blau-Weißen“ vor 120 Zuschauern entschied eine einzige Szene über Sieg und Niederlage. In einer taktisch geprägten Partie, in der beide Abwehrreihen mit viel Herzblut verteidigten, suchten die Fans lange nach dem entscheidenden Moment. Dieser kam schließlich in der Mitte der zweiten Halbzeit: Lukas Benes (64.) bewies die nötige Ruhe vor dem Kasten und erzielte den goldenen Treffer des Tages für Lindenau. Lichterfeld warf am Ende alles nach vorne, fand aber keine Lücke mehr im Bollwerk der Gastgeber.
Hier geht es zur aktuellen Tabelle.
+++
+++
Hier geht es zur aktuellen Tabelle.