2026-03-09T15:40:23.061Z

Allgemeines

Eintracht Ortrand in 8:2-Torlaune, Waltersdorf gewinnt 7:4-Wahnsinn

Was war in der Südbrandenburgliga und in der Dahme/Fläming-Liga los?

von red · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Ruhlsdorfer BC

In der Südbrandenburgliga und in der Dahme/Fläming-Liga war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Südbrandenburgliga

ESV Lok Falkenberg – SSV Alemannia Altdöbern 2:2

In Falkenberg sahen die Zuschauer eine Partie, die erst in der Schlussphase so richtig an emotionaler Fahrt aufnahm. Die Gäste aus Altdöbern schienen lange Zeit wie der sichere Sieger, nachdem Nick Ullrich (39.) per Handelfmeter die Führung besorgt hatte und Lennox Struck (65.) nach etwas mehr als einer Stunde auf 0:2 erhöhte. Doch Lok Falkenberg bewies ein riesiges Kämpferherz und startete eine leidenschaftliche Aufholjagd. Max Rieger (76.) hauchte seinem Team neues Leben ein, bevor Lukas Zscherneck (85.) fünf Minuten vor dem Ende den viel umjubelten Ausgleich markierte. Ein Punkt der puren Moral für die Eisenbahner.

SV 1885 Golßen – TSG Lübbenau 63 1:4

Vor 75 Zuschauern lieferte die TSG Lübbenau eine extrem fokussierte Vorstellung ab. Bereits in der Anfangsphase brachte Christopher Will (6.) die Gäste in Front. Golßen schüttelte den frühen Schock jedoch zunächst ab und kam durch Philipp Jacob (33.) zum verdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel spielten dann aber nur noch die Gäste: Gino Karstädt (53.) stellte die Weichen erneut auf Sieg, bevor Justin Rossello (76.) und schließlich Nico Lehmann (84.) das Ergebnis in die Höhe schraubten. Ein am Ende deutlicher Auswärtssieg der Lübbenauer, die ihre spielerische Überlegenheit konsequent ausnutzten.

SV Wacker 21 Schönwalde – SV Askania Schipkau 2:3

Was für ein hochemotionales Drama in Schönwalde! Schipkau ging durch Steve Krettek (14.) in Führung, doch Dennis Köhler (26.) glich postwendend aus. Kurz darauf brachte Tommi Lee Nolte (30.) die Gäste erneut in Front, bevor das Spiel völlig hitzig wurde. Trotz einer Roten Karte gegen Tobias Bauer (32.) blieb Schipkau gefährlich, doch Schönwalde nutzte die Unruhe und glich durch einen Foulelfmeter von Dennis Köhler (36.) erneut aus. In der zweiten Halbzeit folgte der nächste Platzverweis für Schipkau gegen Lukas Manig (74.), doch in doppelter Unterzahl bewies die Askania unglaublichen Willen: Pavel Cermak (67.) erzielte den Siegtreffer für die Gäste, die diesen Vorsprung mit Mann und Maus über die Zeit retteten.

SV Eintracht Ortrand – SV Grün-Weiß Annahütte 8:2

Vor 50 Zuschauern erlebten die Fans in Ortrand ein historisches Schützenfest. Die Eintracht brannte ein wahres Feuerwerk ab: Denny Dörschel (1.) eröffnete den Torreigen bereits nach wenigen Sekunden. Ein unglückliches Eigentor von Patrick Stamm (4.) und ein weiterer Treffer von Denny Dörschel (10.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Luis Wilder (13.), Tamino Polka (33.) und ein verwandelter Foulelfmeter von Tamino Polka (37.) schraubten das Ergebnis noch vor der Pause in die Höhe. Magnus Richter (45.) und erneut Denny Dörschel (53.) machten das Debakel für Annahütte perfekt. Die Gäste zeigten durch Niklas Neumann (60.) und Patrick Stamm (88.) zumindest noch sportlichen Anstand, konnten die Machtdemonstration der Ortrander aber nicht gefährden.

FC Sängerstadt Finsterwalde – SV Germania 1910 Ruhland 2:1

In Finsterwalde sahen 75 Zuschauer ein enges Duell, das erst im zweiten Durchgang gedreht wurde. Zunächst jubelten die Gäste, als Richard Jank (25.) die Germania in Führung brachte. Doch die Sängerstädter kamen mit viel Wut im Bauch aus der Kabine: Unmittelbar nach Wiederanpfiff markierte Julian Nemitz (48.) den Ausgleich. In der Schlussphase mobilisierten die Hausherren die letzten Kraftreserven, und Thomas Müller (81.) belohnte den unermüdlichen Offensivdrang mit dem viel umjubelten Siegtreffer. Ein Heimerfolg der Beharrlichkeit.

SV Blau-Weiß Lindenau – SV Blau-Weiß 19 Lichterfeld 1:0

Im Duell der „Blau-Weißen“ vor 120 Zuschauern entschied eine einzige Szene über Sieg und Niederlage. In einer taktisch geprägten Partie, in der beide Abwehrreihen mit viel Herzblut verteidigten, suchten die Fans lange nach dem entscheidenden Moment. Dieser kam schließlich in der Mitte der zweiten Halbzeit: Lukas Benes (64.) bewies die nötige Ruhe vor dem Kasten und erzielte den goldenen Treffer des Tages für Lindenau. Lichterfeld warf am Ende alles nach vorne, fand aber keine Lücke mehr im Bollwerk der Gastgeber.

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Dahme/Fläming-Liga

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II – SG Wacker Motzen 2:1

Vor 63 Zuschauern zeigte die Reserve der Eintracht eine abgeklärte Leistung. Das Spiel nahm Fahrt auf, als ein unglücklicher Moment der Gäste die Führung einleitete: Fritz von Haacke (21.) unterlief ein Eigentor zum 1:0. Die Hausherren blieben am Drücker und erhöhten nur wenig später durch Sinisa Kresovic (31.) auf 2:0. Motzen gab sich im zweiten Durchgang nicht auf und investierte viel Herzblut in die Schlussoffensive, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Philip Liebe (66.) sprang nicht mehr heraus. Ein Heimsieg der Effizienz.

SV Zernsdorf – SV Teupitz/Groß Köris 2:2

Was für ein hochemotionales Finish vor 97 Zuschauern! Zernsdorf erwischte den besseren Start und ging durch Tobias Arndt (17.) in Führung, doch Teupitz/Groß Köris antwortete noch vor der Pause durch Simon Frommelt (33.). Im zweiten Durchgang schien die Partie zugunsten der Gäste zu kippen, als Tim-Thorben Tinius (64.) das 1:2 markierte. Zernsdorf warf in der Nachspielzeit alles nach vorne und wurde belohnt: In der vierten Minute der Nachspielzeit versetzte Bruno Gergs (90.+4) den heimischen Anhang mit dem Ausgleich zum 2:2-Endstand in Ekstase.

SG Niederlehme 1912 – RSV Waltersdorf 1909 4:7

Die 48 Zuschauer in Niederlehme rieben sich verwundert die Augen, als sie Zeuge eines historischen Torfestivals wurden. Waltersdorf legte los wie die Feuerwehr: Christian Semke (20.), Kenneth Lewerenz (22.) und Marco Moeckel (26.) sorgten für ein schnelles 0:3. Daniel Langer (29.) verkürzte kurz darauf, doch nach der Pause erhöhten Martin Pingel (57.) und erneut Marco Moeckel (63.) auf 1:5. Was dann folgte, war eine leidenschaftliche Aufholjagd der Hausherren: Daniel Langer (64.), Michel Käfert (66.) und erneut Daniel Langer (68.) mit seinem dritten Treffer brachten Niederlehme auf 4:5 heran. In der Schlussphase machten jedoch Christian Semke (71.) und Paul Knabe (75.) den Deckel auf diesen 11-Tore-Wahnsinn.

Heideseer Sportverein – BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow II 1:3

In einem intensiven Duell vor 70 Zuschauern erlebte Nils Gustmann einen Nachmittag der gemischten Gefühle. Zunächst brachte Nils Gustmann (9.) den Heideseer SV früh in Führung, doch die Preußen-Reserve bewies Moral. Fabian Ihlow (17.) glich postwendend aus, bevor Dustin Kögler (39.) die Partie noch vor dem Seitenwechsel drehte. Unglücklicherweise besiegelte ausgerechnet ein Eigentor durch Nils Gustmann (64.) den 1:3-Endstand zugunsten der Gäste, die den Vorsprung mit unbändigem Willen über die Zeit verteidigten.

SV Rangsdorf 28 – SV Siethen 1977 3:0

Der SV Rangsdorf 28 untermauerte vor 93 Zuschauern seine Heimstärke durch eine extrem fokussierte Vorstellung. Bereits in der Anfangsphase stellte Lukas Albrecht (4.) die Weichen auf Sieg. Rangsdorf kontrollierte das Geschehen nach Belieben und ließ defensiv kaum etwas zu. Rene Ohmenzetter (35.) erhöhte noch vor der Pause auf 2:0, bevor Elias Krause (60.) nach einer Stunde für die endgültige Entscheidung sorgte. Ein souveräner Heimsieg, der durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und hohe taktische Disziplin zustande kam.

SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen – Ruhlsdorfer BC 1923 1:2

Vor 76 Zuschauern entwickelte sich ein enges Ringen um die Punkte. Der Ruhlsdorfer BC ging durch Timo Lottermoser (28.) in Führung, doch Deutsch Wusterhausen zeigte sich unbeeindruckt und antwortete prompt durch Dominik Engelage (33.). In einer umkämpften zweiten Halbzeit suchten beide Teams die Entscheidung. Das glücklichere Ende hatten die Gäste für sich: Jonas Blümner (59.) erzielte den Siegtreffer für Ruhlsdorf, die den knappen Vorsprung mit viel Herzblut gegen die anrennenden Hausherren verteidigten.

Ludwigsfelder FC II – SV Blau-Weiß Dahlewitz II 4:1

In Ludwigsfelde sahen 67 Zuschauer ein Spiel der zwei Gesichter. Dahlewitz II erwischte einen Blitzstart durch John Kanthak (4.), doch die LFC-Reserve schüttelte den frühen Schock mit Wut im Bauch ab. Innerhalb von nur sechzig Sekunden drehten Leonhard Matern (16.) und Christian Mewes (17.) die Partie komplett. Leon Barna (31.) sorgte noch vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse, ehe Joel Silva Mavangui da Silva (73.) in der zweiten Halbzeit den 4:1-Endstand markierte. Ein verdienter Erfolg der spielerischen Überlegenheit.

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