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Spielbericht

Eintracht bleibt auf Bronze-Kurs

Hildburghausen gewinnt auch das zweite Heimspiel in Folge mit 3:0 und baut die Serie der Ungeschlagen-Serie weiter aus. Damit festigt die Eintracht den Bronzerang der Landesklasse 3.

von André Hofmann · 30.04.2025, 09:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Fabienne Frebel

Was hatten die beiden Teams aus Hildburghausen und Gospenroda beim Match am Sonntag gemeinsam? Auf beiden Seiten fehlten jeweils fünf wichtige Akteure und Stammkräfte. Und was war der Unterschied der Teams auf dem Feld? Die Gastgeber konnten die Ausfälle besser kompensieren. Am Ende gewinnen sie dieses Match gegen die Grün-Weißen völlig verdient. Wobei das Spiel hätte auch 6:2 ausgehen können.

Zwischen der zehnten und 30. Minute hatten die Platzhirsche gleich vier Hochkaräter in diesem Match. Zunächst tauchte Sandro Eichhorn freistehend vor Gästekeeper Jannik Jäckel auf. Dieser kann allerdings fast im Liegen den Ball noch klären. Nach der Eingabe von Sandro Eichhorn war es Gästeverteidiger Jonas Trostmann der das Leder an den eigenen Pfosten köpfte. Dann war es Christoph Peters der mit dem Ball am Fuß Richtung Gästetor marschierte. Aber sein Abschluss war dann zu zentral. Dann fiel die Heimführung endlich. Nach der Eingabe von rechts kann die Abwehr nur halbherzig und vor die Füße von Max Andersch klären. Der nahm das Geschenk an und markierte die Heimführung. Und fast hätte die Eintracht nachlegen können. Den Schuss von Christoph Peters konnte der Gästekkeeper stark parieren, den Abpraller setzte Louis Kreußel an den rechten Pfosten. Die Pausenführung war hoch verdient, aber vom Spielstand her war es viel zu wenig. Und so hätten die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff ausgleichen können. Den Abschluss von Jonas Spieß parierte Julius Geyling gerade noch zur Ecke.

Und auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste wieder eine große Möglichkeit. Mit einem langen Schritt erreichte Marcus Köhl das Leder noch. Der Lupfer ging aber knapp neben den Kasten. Gospenroda war nun mutiger und versuchte es mit mehr Offensive. Hier hatte Hildburghausen ein paar Problemchen. Die Räume wurden nicht immer gut besetzt, an der Rückwärtsbewegung nahmen nicht immer alle Akteure teil. Nach einer Kombination von Pamodou Sanyang ausgehend und mit der Spielverlagerung über die linke Seite auf Sandro Eichhorn bediente dieser mustergültig Louis Kreußel. Und dieses Mal setzte der 22-jährige Youngster das Leder nicht an den Pfosten, sondern knapp daneben der Torbegrenzung zum 2:0 in die Maschen. In der Folgezeit hätten Peters und Kreußel sogar erhöhen können. Den 3:0 Endstand besorgte dann Linksverteidiger Konstantin Brückner. Nach einer kurz ausgeführten Ecke erspähte er die Lücke und setzte das Leder mit Übersicht ins lange Eck. Mit dieser Führung im Rücken wagte sich dann auch der Mannschaftskapitän Johannes Schelhorn bei den Eckbällen mit in den gegnerischen Strafraum. Und in der Verlängerung hätten dann noch Dennis Krüger (Lattentreffer) und Max Andersch nachlegen können.