
Was hatten die beiden Teams aus Hildburghausen und Gospenroda beim Match am Sonntag gemeinsam? Auf beiden Seiten fehlten jeweils fünf wichtige Akteure und Stammkräfte. Und was war der Unterschied der Teams auf dem Feld? Die Gastgeber konnten die Ausfälle besser kompensieren. Am Ende gewinnen sie dieses Match gegen die Grün-Weißen völlig verdient. Wobei das Spiel hätte auch 6:2 ausgehen können.
Und auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste wieder eine große Möglichkeit. Mit einem langen Schritt erreichte Marcus Köhl das Leder noch. Der Lupfer ging aber knapp neben den Kasten. Gospenroda war nun mutiger und versuchte es mit mehr Offensive. Hier hatte Hildburghausen ein paar Problemchen. Die Räume wurden nicht immer gut besetzt, an der Rückwärtsbewegung nahmen nicht immer alle Akteure teil. Nach einer Kombination von Pamodou Sanyang ausgehend und mit der Spielverlagerung über die linke Seite auf Sandro Eichhorn bediente dieser mustergültig Louis Kreußel. Und dieses Mal setzte der 22-jährige Youngster das Leder nicht an den Pfosten, sondern knapp daneben der Torbegrenzung zum 2:0 in die Maschen. In der Folgezeit hätten Peters und Kreußel sogar erhöhen können. Den 3:0 Endstand besorgte dann Linksverteidiger Konstantin Brückner. Nach einer kurz ausgeführten Ecke erspähte er die Lücke und setzte das Leder mit Übersicht ins lange Eck. Mit dieser Führung im Rücken wagte sich dann auch der Mannschaftskapitän Johannes Schelhorn bei den Eckbällen mit in den gegnerischen Strafraum. Und in der Verlängerung hätten dann noch Dennis Krüger (Lattentreffer) und Max Andersch nachlegen können.