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"Einfach nur stolz": Geiselbulllach macht das Double perfekt

Nach 2:1-Sieg

von Dirk Schiffner · 26.05.2025, 09:51 Uhr · 0 Leser
Das Team des TSV Geiselbullach feiert die Meisterschaft
Das Team des TSV Geiselbullach feiert die Meisterschaft – Foto: Privat

Geiselbullach steigt nach 13 Jahren wieder in die Bezirksliga auf.

Der TSV Geiselbullach hat den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht. Die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Held gewann beim MTV Dießen mit 2:1 (2:0) und ist damit nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Nach dem Erfolg im Totopokal (2:1 in Otterfing) machten die Bullacher nun das Double perfekt. Nach 13 Jahren spielt der Klub aus dem Olchinger Norden wieder in der Bezirksliga. Und dort kommt es in der kommenden Saison vielleicht zum Ortsderby gegen den SC Olching.

Nachdem der TSV Geiselbullach im Vorjahr den Aufstieg in der Relegation knapp verpasst hatte, waren sie in dieser Saison nicht aufzuhalten. Die Hinrunde überstanden die Gelb-Weißen sogar ungeschlagen. Zur Winterpause standen neun Siege und fünf Unentschieden zu Buche. Hinter dem TSV Moorenweis und dem SC Weßling überwinterte die Held-Truppe auf Rang drei. Doch im Frühjahr nahm der TSV-Express dann so richtig Fahrt auf. Seit Anfang April standen Kapitän Sebastian Schäfer & Co. schließlich auf dem Spitzenplatz. Nach dem 19. Saisonerfolg (bei sechs Unentschieden und zwei Niederlagen) ist man von dem auch nicht mehr zu verdrängen.

Die Geschichte des Spiels in Dießen ist schnell erzählt. Nachdem der SC Weßling tags zuvor beim TSV Landsberg II gewann, lag der Druck auf Seiten der Bullacher. Und die kamen damit gut klar. Nach 28 Minuten schoss Jens Bürger den TSV in Führung, wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Valentin Hägl (Polling) erhöhte Alessandro Einertshofer auf 2:0. Dießen gelang nach 50 Minuten der Anschlusstreffer und wurde fortan stärker. Der Spitzenreiter brachte die knappe Führung über die Zeit.

Der Abpfiff von Referee Hägl war zugleich der Startschuss zur Bullacher Meistersause, die erst in den frühen Morgenstunden enden sollte. „Ich bin einfach nur stolz“, jubelte Aufstiegstrainer Stefan Held.