
Der Defensivspieler wechselt aus Nordhausen in Richtung Eichsfeld. Für ihn ist es eine Rückkehr in seine Heimatregion mit einer reizvollen sportlichen Perspektive.
47 Oberliga-Spiele hat Elias Gorges bereits aus seiner Zeit beim FSV Wacker 90 Nordhausen in seiner FuPa-Vita stehen. Ab sofort kommen weitere Einsätze in der fünfthöchsten Spielklasse für den 1. SC 1911 Heiligenstadt hinzu. Bestens bekannt ist der Familienname „Gorges“ bereits bei den Eichsfeldern. Denn bereits die beiden Onkel von Elias - Guido und André – sind schon im Gesundbrunnen aufgelaufen. Allerdings wird Elias im Vergleich zur Verwandtschaft in der Oberliga auflaufen, was den beiden Onkeln nicht vergönnt war. Der Defensivspieler stammt aus Lengenfeld unterm Stein und somit aus der Region. „Wir waren mit Elias seit 2021 ständig im Austausch“, so SC-Sportvorstand Marc Werner. „Jetzt hat es endlich geklappt – Geduld zahlt sich eben manchmal aus.“
FuPa Thüringen: Hi Elias, wie kam es zum Abschied aus Nordhausen & zum Wechsel nach Heiligenstadt. Was gab den Ausschlag für die Luftveränderung?
Elias Gorges: Nach mehreren Jahren in Nordhausen war es nun an der Zeit Abschied zu nehmen. Die Entscheidung für den Wechsel ist mir nicht leichtgefallen. Es kam hier in Nordhausen dann mehrere Sachen zusammen. Letztlich habe ich mich dazu entschieden den Verein aus sportlicher Sicht zu verlassen. Auch wenn die letzte Zeit nicht einfach war, bin ich sehr dankbar für die Jahre bei Wacker und die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte.
Mit Heiligenstadt stand ich bereits seit 2021 in regelmäßigen Kontakt, vor allem mit Marc Werner. Die Gespräche waren stets sehr positiv, und sportlich hat es mich besonders die Möglichkeit gereizt, wieder Oberliga spielen zu können. Ausschlaggebend waren also sowohl die sportliche Perspektive als auch die Chance, in meiner Heimat wieder Fußballspielen zu können.

FuPa Thüringen: Was sind deine Ziele im Gesundbrunnenstadtion?
Elias: Als Aufsteiger ist das oberste Ziel natürlich der Klassenerhalt, und genau das wollen wir als Team gemeinsam erreichen. Ich bin überzeugt von der Qualität der Mannschaft und blicke der kommenden Saison mit viel Optimismus entgegen. Gleichzeitig möchte ich mich persönlich weiterentwickeln und mit der Mannschaft gemeinsam den nächsten Schritt gehen
FuPa Thüringen: Wie bist du in Heiligenstadt angekommen?
Elias: Meine Eindrücke von Heiligenstadt sind sehr positiv. Da ich aus der Region komme, habe ich die Mannschaft und ihre Entwicklung in den letzten Jahren verfolgt. Die große Stärke des Teams liegt für mich ganz klar in der mannschaftlichen Geschlossenheit, und genau darauf wird es in der nächsten Saison ankommen. Denn nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen.
Auch das Umfeld passt. Ich kenne bereits einige Spieler und habe mit Pascal Köhler und Leon Gümpel schon in Nordhausen zusammengespielt. Das hilft natürlich, schnell anzukommen. Ich denke, dadurch werde ich keine lange Eingewöhnungsphase brauchen.
