Wer in der Kreisliga A performt - und wer nicht.
Wer in der Kreisliga A performt - und wer nicht. – Foto: Michael Heinz Kelleners

Eine Zwischenbilanz der Kreisliga A Düsseldorf

Keine Überraschungen gibt es an der Spitze, dafür aber im unteren Tabellendrittel.

Sechs Spieltage sind in der Kreisliga A Düsseldorf in diesem Kalenderjahr noch zu absolvieren. Da kann noch eine Menge Boden gut gemacht aber auch eingebüßt werden. Wir ziehen dennoch vorab ein erstes Zwischenfazit. Wer erfüllt die Erwartungen? Wer enttäuscht? Und wer weiß zu überraschen?


Die Performer

Wenig überraschend steht die SG Benrath-Hassels an der Tabellenspitze. Den Topfavoriten auf den Aufstieg musste man dort erwarten. Auch dem zweitplatzierten CfR Links war die Rolle des Jägers mit Blick auf die teils namhaften Zugänge zuzutrauen. Der SV Hösel (3.) und Tusa 06 (4.) sind ebenso auf Kurs wie im Mittelfeld platzierte klubs wie die Sportfreunde Gerresheim, KSC Tesla oder SSV Erkrath.

Die Überraschungsteams

Aus Aufsteiger spielt Hilden 05/06 eine beachtliche Saison. Platz fünf für das Team von Andreas Kober verblüfft aber nur auf den ersten Blick. Denn für die Leistungsträger wie Patrick Trautner, Sascha Hofrath oder Bastian Adoma war die Kreisliga A keineswegs Neuland. Dass neben Hilden 05/06 Auch die zweite Mannschaft des SC West unter den Top-Sechs mitmischen würde, dass war vor der Saison nicht unbedingt zu erwarten. Doch die Ansammlung von Freunden harmoniert auch auf dem Platz und hat mit Ben Krümpelmann (20 Saisontore) auch einen Unterschiedsspieler. Diesen sucht man beim GSC Hellas vielleicht vergeblich. Doch der Aufsteiger hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut in der neuen Umgebung zurechtgefunden. Mit 20 Punkten steht Hellas prima da und aktuell sogar über dem Strich.


Die Underperformer

Hier muss zweifellos der DSC 99 aufgeführt werden. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga wollte Trainer Sascha Walbröhl eigentlich die SG Benrath-Hassels an der Spitze herausfordern. Doch momentan liegt der „Club“ lediglich fünf Punkte vor den Abstiegsrängen. Welches Potenzial im Team steckt, wurde ausgerechnet in der Partie gegen Benrath-Hassels deutlich. Da durfte sich die SG glücklich schätzen, mit einem schmeichelhaften 2:2 davon gekommen zu sein. Leistungen dieser Art ruft der DSC 99 bislang aber zu selten ab.

Neben dem DSC 99 zählen auch der SV Wersten 04 und der DSV 04 zu den Vereinen, die man etwas weiter oben in der Tabelle erwartet hätte. In Wersten wie in Lierenfeld werden auch personelle Probleme dafür angeführt, warum es bislang noch nicht so läuft wie gewünscht. Der DSV belegt derzeit sogar einen Abstiegsrang, hat das rettende Ufer aber in Sicht. Für den Polizei SV und Turus Reserve ist der Weg zur Rettung schon sehr weit. Während bei der Turu Schwierigkeiten früh zu erkennen waren, versucht der PSV nun mit der eigenen Jugend eine Aufholjagd zu starten.

Aufrufe: 010.11.2022, 19:00 Uhr
RP / Marcus GiesenfeldAutor