Zugepackt: Bisher musste Sandro Trabert in dieser Saison noch keinen Ball passieren lassen.
Zugepackt: Bisher musste Sandro Trabert in dieser Saison noch keinen Ball passieren lassen. – Foto: Christian Heilwagen

Eine Serie auf dem Prüfstand

Bisher hält der SV Borsch in der Landesklasse 3 den Laden dicht. Keeper Sandro Trabert hätte nichts dagegen, wenn es am gegen Sonneberg so bliebe.

Der SV Borsch hat bisher einen ordentlichen Start in die Runde hingelegt. Sieben Punkte aus drei Spielen und das ohne Gegentor. Insbesondere letzterer Fakt dürfte, neben Trainer Andreas Mannel, einem Borscher Kicker ganz besonders gefallen: Keeper Sandro Trabert.

Im Sommer wechselte Trabert von Sünna nach Borsch und sprang damit direkt mal aus der Kreisliga in die Landesklasse. „Die Niveau-Unterschiede sind enorm. Das Tempo im Training sowie im Spiel, im Vergleich zur Kreisliga, ist ein großer Unterschied. Da musste ich mich schon dran gewöhnen“, gibt er zu. Scheint aber geklappt zu haben, denn er musste noch kein einziges Mal einen Ball aus seinem Netz fischen. „Das ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Wir haben uns das alle erarbeitet. Mir schmeckt das natürlich trotzdem und gibt mir den nötigen Rückenwind“, so der Keeper zur Serie ohne Gegentreffer.

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Neben den sportlichen Unterschieden von zwei Ligen, fiel ihm die Eingewöhnung im neuen Team gar nicht schwer, wie er sagt. Bereits im Nachwuchs hat er in Geisa und Borsch mit einigen der Teamkollegen zusammengespielt, was das Ankommen natürlich absolut erleichtert. „Ich wurde vom Verein und der gesamten Mannschaft super aufgenommen. Natürlich freut es mich auch wieder mit meinem Bruder Roberto zusammen zu spielen. Das war zuletzt in der C-Jugend der Fall“, sagt Sandro Trabert. Bruder Roberto wechselte auch in diesem Sommer nach Borsch. Der Offensivspieler war zuvor für Fortuna Kaltennordheim am Ball.

SG SV Borsch
3:2
SG 1. FC Sonneberg 04

Am kommenden Wochenende wird Sandro Traberts Serie ohne Gegentreffer auf eine harte Probe gestellt. Thüringenliga-Absteiger Sonneberg reist zum Auswärtsspiel in die Rhön. Die Südthüringer haben alle ihre drei bisherigen Spiele gewonnen, zuletzt auch gegen einen der Mitfavoriten auf den Staffelsieg, den FSV Ohratal. Mit zehn Treffern in diesen drei Duellen klappt es offensiv zudem auch ganz gut bei den Sonnebergern. „Jede Serie reißt einmal. Aber wir werden natürlich alles dafür tun das dies nicht am kommenden Wochenende passiert“, sagt Borschs Torhüter Trabert, der weiß, dass der bevorstehende Gegner Qualität mitbringt. „Dass Sonneberg und Ohratal als Thüringenliga-Absteiger zu den Topteams der Liga zählen, ist natürlich klar. Auch wenn Sonneberg einige Abgänge im Sommer hatte, zeigen die Ergebnisse und der Tabellenplatz, dass sie trotzdem enorme Qualität im Kader haben. Wir haben Heimspiel und wollen das Bestmögliche rausholen und am Ende alle drei Punkte auf unserem Konto haben“, sagt der Keeper optimistisch. Mit den angepeilten drei Zählern würde man auch direkt den Kontrahenten hinter sich lassen in der Tabelle.

Aufrufe: 09.9.2022, 20:00 Uhr
Felix BöhmAutor