2026-01-15T09:41:53.693Z

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Der ultraspäte 3:3-Ausgleichstreffer im Gastspiel beim SV Hebertsfelden sorgte beim TSV Pilsting für einen Jubelsturm
Der ultraspäte 3:3-Ausgleichstreffer im Gastspiel beim SV Hebertsfelden sorgte beim TSV Pilsting für einen Jubelsturm – Foto: Thomas Martner

Eine oscarreife Schlussphase

Im Kreisliga-Match zwischen dem SV Hebertsfelden und dem TSV Pilsting fielen in der Nachspielzeit drei Treffer

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Benjamin Sußbauer hat in seiner inzwischen ziemlich langen Laufbahn schon einiges erlebt. Der frühere Mittelfeld-Stratege des FC Dingolfing ist seit Sommer 2024 Spielertrainer beim TSV Pilsting. Seinem Heimatverein führte der Blondschopf auf Anhieb - gemeinsam mit seinem Trainer-Partner Simon Käufl - zur Meisterschaft in der Kreisklasse Dingolfing. Dort hat der vom Verletzungspech gebeutelte Neuling allerdings bisher einen sehr harten Stand und ziert das Tabellenende. Umso überraschender holte das Schlusslicht am Tag der Deutschen Einheit einen Teilerfolg beim hoch gehandelten SV Hebertsfelden.

"Ich habe schon viel mitgemacht, aber das war bislang einzigartig", schmunzelt Sußbauer. Bis zum Beginn der Nachspielzeit führte die Gruber-Truppe mit 2:1. In der "Extra-Time" ging es dann richtig rund. Zunächst bekam Patrick Lache nach einem Foul an Martin Abraham, der ehemalige Erfolgscoach des FC Dingolfing II und aktuelle U11-Trainer des FC Bayern München hilft Pilsting seit ein paar Wochen als Spieler aus, eine Zeitstrafe aufgebrummt. Der daraus resultierende Freistoß senkte sich zum 2:2-Ausgleich in die Maschen. "Ich muss eingestehen, dass ich eigentlich flanken wollte. Der Ball ist mir abgerutscht und hat sich ins lange Eck gesenkt", verrät Sußbauer, dessen Truppe aber wenig später erneut durch den reaktivierten SVH-Routinier Christian Haslbeck in Rückstand geriet. "Da haben wir wieder mal nicht gut ausgesehen", seufzt der erfahrene Mittelfeld-Crack, der aber dann doch noch Grund zum Jubeln hatte sollte.






Aufgrund der beiden "Last-Minute"-Treffer verlängerte Schiedsrichter Noah Klenner (TSV Langquaid) die ursprünglich angezeigte Nachspielzeit von vier Minuten. Mit einer herrlichen Volleyabnahme glückte Thomas Bukenberger schließlich in Spielminute 96 schließlich noch der 3:3-Endstand. "Das war schon ein irrer Spielverlauf, zumal wir bis rund eine Viertelstunde vor Schluss mit 0:2 in Rückstand lagen. Die Moral der Truppe stimmt und ich hoffe, dass uns dieses Erfolgserlebnis Auftrieb gibt", sagt Sußbauer. Für die Hausherren bedeutete das Ergebnis hingegen einen weiteren Rückschlag. Aus den vergangenen fünf Partien konnten nur vier Zähler verbucht werden, so dass sich Rudlof, Weißbrodt & Co. derzeit mit Kreisliga-Mittelmaß zufrieden geben müssen.

Aufrufe: 06.10.2025, 08:20 Uhr
Thomas SeidlAutor