– Foto: Georg Scherbel

Eine Mannschaft wächst langsam zusammen

Bilanz zur Winterpause


Nachdem im Sommer leider einige Leistungsträger den FCW verlassen hatten, war es fraglich, ob man zukünftig einen Spielbetrieb in Welitsch überhaupt weiter aufrechterhalten kann. Anfragen bei verschiedenen Nachbarvereinen zur evtl. Bildung einer SG gingen ins Leere. Dank der Bemühungen und den guten Kontakten von "Zapf Markus" war es dann doch gelungen eine fast komplett neue Mannschaft aus teilweise "alten Hasen" und vielversprechende jungen Spielern zusammenzustellen.

Eine perfekte Mischung sollte man glauben, aber bereits bei den Vorbereitungsspielen merkte man, dass noch "Sand im Getriebe" ist. So waren dann auch die ersten Verbandspiele von ernüchternden Erkenntnis geprägt und es wurde klar dass der FCW keine leichte Saison vor sich hat. Konnte der ATSV Thonberg in der Vorbereitung noch geschlagen werden, setzte es beim ersten Heimspiel gegen den selben Gegner die erste 1:3 Heimniederlage. Dabei war der FCW lange Zeit auf Augenhöhe mit der Gastmannschaft, doch durch fehlende Abstimmung und einer schweren Verletzung von Bilal Barth, setzte es die erste Niederlage und der Auftakt der Saison war gründlich danebengegangen. Nach den zwei folgenden Unentschieden gegen die SG Seibelsdorf/Höfles-Vogtendorf/Fischbach und der SG Schmölz/Küps dachte man, dass nun in der Mannschaft etwas mehr Harmonie und Spielverständnis herrscht. Doch zwei derbe Niederlagen gegen Steinberg II. und die SG Tettau/Kleintettau führten zurück auf den Boden der Tatsachen.

Eine Kehrtwende setzte dann bei den weiteren Spielen gegen die SG Friesen/Knellendorf, Wallenfels II. und SG Lauenstein/Ludwigsstadt/Ebersdorf ein, da man diese Spiele allesamt souverän gewinnen konnte. Auf dieses Hoch gab es darauf gleich wieder ein Tief in Form von drei Niederlagen und einem Unentschieden, wobei einige Spiele sehr unglücklich verloren wurden.

Aufhorchen ließen die letzten drei Spiele, bei der unsere Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Ziegelerden/Seelach nur knapp mit 1:0 verlor, in Thonberg und gegen die SG Seibelsdorf als Sieger vom Platz ging. Es zeigt sich, dass die Mannschaft langsam zusammenwächst und bei einer besseren Chancenverwertung der ein oder andere Tabellenplatz nach oben noch möglich gewesen wäre.

Aufrufe: 04.11.2022, 09:24 Uhr
Georg ScherbelAutor