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Halle

Eine Institution im Jugendfußball

Prominentes Starterfeld am Samstag beim Nußlocher Safeguard Masters-Cup

von red. · 02.01.2026, 08:00 Uhr · 0 Leser

Der Jahresauftakt im Jugendfußball ist ganz eng mit dem FV Nußloch verbunden. Zum mittlerweile 20. Mal veranstaltet der Verein am Samstag sein internationales U14-Hallenturnier. Für den Safeguard Masters Cup geben sich, mal wieder, die Stars von morgen der großen Klubs, die Klinke in die Hand.

"Es war ein großer Kraftakt alles zu stemmen, zumal der frühe Termin aufgrund des folgenden Brückentags schwierig ist", sagt Stephan Anweiler. Der gebürtiger Nußlocher ist Hallensprecher, Mitglied des Organisationsteams und seit jeher eng mit dem Turnier verbunden. Er frohlockt: "Die Vorfreude ist riesig."

Länger als der 40-Jährige ist nur noch Peter Lüll mit dabei und das seit der ersten Ausgabe. Das vor kurzem 70 Jahre alt gewordene Nußlocher Urgestein hat im November das Amt des Jugendleiters nach knapp vier Jahrzehnten an Anweiler übergeben.

Die Olympiahalle wird wie gewohnt professionell mit vielen Helferlein gefüllt und das Spielfeld mit Rund-um-Bande aufgebaut. Das 16-köpfige Organisationsteam des FV Nußloch und die rund 150 Helferinnen und Helfer haben in den vergangenen Wochen fleißig daran gearbeitet, um den Safeguard Masters-Cup im gewohnten Umfang ausrichten zu können. Die hochtalentierten Nachwuchskicker dürfen ab 9 Uhr zocken und zeitgleich nicht nur für Eltern und interessierte Besucher vorspielen. Das Turnier ist für Scouts der großen nationalen sowie internationalen Klubs eine Pflichtveranstaltung.

Gewonnen haben das traditionsreiche Jugendturnier in den vergangenen 19 Jahren viele Nachwuchsteams von Bundesligisten. "Rekordsieger" Bayer 04 Leverkusen (sechs Turniersiege zwischen 2007 und ´15) ist dieses Mal allerdings nicht am Start. Für die Jugend des FC Bayern München kommt der Termin ebenfalls zu früh.

"Nächstes Jahr findet unser Turnier am 9. Januar statt, das ist deutlich besser und dann sind wir guter Dinge, neben den Bayern und Leverkusen auch wieder einen großen internationalen Klub gewinnen zu können", sagt Anweiler und verrät, "für dieses Jahr waren wir mit dem FC Barcelona in Verhandlungen, das hat aber leider nicht geklappt." In den vergangenen Jahren des Turniers waren unter anderem der FC Liverpool und Juventus Turin am Start.

Dafür kommen aber der dreimalige Titelträger VfB Stuttgart (2012, ´14, ´23), der zweimalige Turniersieger TSG Hoffenheim (2017, ´20) sowie die Gewinner der Jahre 2016 (Borussia Dortmund) 2022 (1.FC Nürnberg) und Vorjahressieger Borussia Mönchengladbach. „Die Gladbacher haben als Erstes zugesagt“, so Anweiler. Für internationales Flair sorgen der FC Basel, der KRC Genk, Racing Strasbourg und AZ Alkmaar.

Aus der Region kommen neben der TSG Hoffenheim der SV Sandhausen, der vor zwei Jahren beinahe schon sensationell ins Finale geschafft hat. Zu guter Letzt darf sich der heimische FV Nußloch mit den großen Namen messen.

Damit möglichst viele Interessierte in den Genuss der Stars von morgen kommen, gibt es familienfreundliche Eintrittspreise. Erwachsene zahlen sieben Euro für den kompletten Turniertag, sechs bis 17-Jährige fünf Euro und für jüngere Kinder gibt es kostenlosen Eintritt. Dann heißt es Augen auf, wenn es auf dem Spielfeld zur Sache geht, schließlich ist es nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere spätere Nationalspieler mit von der Partie ist. Beispiele gibt es zuhauf, so haben in den zurückliegenden 19 Jahren unter anderen Kai Havertz, Joshua Kimmich, Serge Gnabry oder Timo Werner in der Olympiahalle ihr Können unter Beweis gestellt.

Safeguard Masters-Cup, Samstag, 3. Januar in Nußloch: Gruppe A: FC Basel, TSG Hoffenheim, SV Sandhausen, Fortuna Düsseldorf; Gruppe B: KRC Genk, Qualifikationssieger, 1.FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach; Gruppe C: Racing Strasbourg, FV Nußloch, VfB Stuttgart, 1.FC Köln; Gruppe D: Borussia Dortmund, AZ Alkmaar, 1.FC Heidenheim, 1.FC Nürnberg.

Vorrundenstart: 9 Uhr; Zwischenrunde: ab 14 Uhr; Halbfinale: ab 16.35 Uhr; Spiel um den dritten Platz: 17.10 Uhr; Finale: 17.30 Uhr.