
Mit vielen klangvollen Namen trat die SpVgg Hankofen-Hailing am Samstag beim AH-Kunstrasen-Hallenturnier des FC Dingolfing an. Mit Thomas Prebeck stand zudem der Coach an der Bande, mit dem sich die "Dorfbuam" 2012 im Zuge der Ligenreform erstmals für die Bayernliga qualifizieren konnten. Die ehemaligen Größen der "Dorfbuam" wurden ihrer Favoritenrolle am Ende souverän gerecht und schlugen im Endspiel den gut disponierten SV Frauenbiburg, der von Simon Nowak und Patrick Wolf angeführt wurde, deutlich mit 4:0.
In der Gruppenphase trotzten die Blau-Weißen dem Favoriten noch ein achtbares 2:2-Remis ab. Im Halbfinale musste sich der spätere Sieger ebenfalls gehörig strecken, denn die Überraschungsmannschaft TSV Marklkofen verkaufte sich mehr als teuer und musste sich nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. "Es hat großen Spaß gemacht, mal wieder mit langjährigen Freunden und Teamkollegen kicken zu dürfen. Es war ein richtig schönes und auf gutem Niveau stehendes Turnier, das vor allem sehr fair abgelaufen ist. Im Anschluss hatten wir nach einem langen Turniertag noch ein, zwei gesellige Stunden und haben viel über die guten alten Zeiten geredet", schmunzelt Max Putz, der zwischen den Pfosten stand und sich gemeinsam mit SpVgg-Legende Richard Maierhofer auch um die Kader-Organisation kümmerte.
Doch nicht nur Hankofen - für die Rot-Weißen waren Sebastian Pleintinger, Bastian Albrecht, Benjamin Schiller, Johannes Sammer, Markus Rainer, Matthias Reichl, Jan Bermann, Maximilian Putz, Maximilian Fellinger und Michael Renner im Einsatz - hatte namhafte Kicker auf dem Parkett. Bei der SpVgg Landshut, die nach dem Viertelfinale die Segel streichen musste, schnürten unter anderem frühere Leistungsträger wie Tobias Rewitzer, Andreas Gotthardt, Florian Hirnich, Benedikt Neumeier und Martin Huber ihre Hallenschuhe. Beim FC Ergolding war mit Beppo Cafariello eine Legende des niederbayerischen Fußballs im Einsatz und für den FC Dingolfing jagte Ex-Profi Vitus Nagorny dem runden Leder hinterher.
